Ton in Ton als Wohntrend

Grau ist nicht gleich Grau und Grün nicht gleich Grün. Demzufolge bedeutet „Ton in Ton“ auch alles andere als langweiliges Einerlei. Bei dem Wohntrend geht es lediglich darum, sich beim Interior Design aus Tönen einer Farbfamilie zu bedienen – ein Look, wie aus einem Guss, der weit mehr Kreativität und Abwechslung bietet, als manch einer zunächst vermutet. 

Monoton, aber nicht eintönig: facettenreicher Wohntrend

Auch wenn Farbbrüche und Muster bei diesem Wohntrend tabu sind, darf es an der Wand, bei den Möbeln sowie Accessoires farblich durchaus lebhaft und ausdrucksstark zugehen. 

Beispielsweise lässt sich eine knallig rote Couch mit einer Wand in hellem Rosa kombinieren; ein Linoleum-Boden in Anthrazit wird hingegen zur stimmigen Basis für unterschiedlichste Graunuancen beim Interior Design – alles ist erlaubt, so lange es in der Farbfamilie bleibt. Sie müssen bei diesem Wohntrend aber nicht unbedingt gleich aufs Ganze gehen. Mit farblich abgestimmten Details wie Teppichen, Kissen und anderen Wohnaccessoires lässt sich der Ton-in-Ton-Look zunächst im Kleinen umsetzen und „üben“ – zum Beispiel mit einem einheitlichen Farb-Arrangement auf der Kaffeetafel. 

Gira E3 in Graubeige auf Grau, Quelle: Gira

Einheitliche Harmonie durch natürliche Töne

Möchten Sie eine komplette Wand in der tonangebenden Farbe gestalten, sollte das Konzept etwas überlegter sein. Immerhin hat die Wandgestaltung erheblichen Einfluss auf die atmosphärische Wirkung des Raumes und somit auch auf Ihr Wohlbefinden. Natürlich harmonische Farbtöne schmeicheln der Wahrnehmung und bringen den Uni-Ton-Stil mit dem Wohntrend zur Natürlichkeit in Einklang. Einen ländlich-rustikalen Charme des Holz-Mobiliars können beispielsweise beige Naturtöne an der Wand unterstreichen.

Abrunden lässt sich die naturnahe Gestaltung mit dem Schalterprogramm Gira Esprit Linoleum-Multiplex, das sich mit wohngesunden Materialien und einer geradlinigen Ästhetik ideal in das Interior Design einfügt. Je nach farblicher Ausrichtung präsentieren sich die Rahmen der Schalter und Steckdosen in den neutralen Tönen Anthrazit und Hellgrau oder auch in den wärmeren, erdigen Naturfarben Hell- und Dunkelbraun. Mit matt glänzenden, leicht rauen Linoleum-Oberflächen ist das mehrfach ausgezeichnete Schalterprogramm auch haptisch ein Sinnes-Erlebnis.

Gira Esprit Linoleum Multiplex in Hellbraun harmoniert perfekt mit Holz. Quelle: Gira

Uniformer Minimalismus mit strukturellen Highlights

Damit das monotone Interior Design nicht tatsächlich etwas eintönig erscheint, lohnt sich der Einsatz variationsreicher Strukturen. Eine Mischung matter und glänzender Oberflächen sowie weicher und grober Materialien setzt bei dem Ton-in-Ton-Wohntrend spannende i-Tüpfelchen. Ein vornehmlich zurückhaltendes Interior Design aus weißen und transparenten Komponenten komplettiert zum Beispiel das Schalterprogramm Gira Esprit Glas.

Farbig unterlegt mit Weiß, Mint, Umbra oder Schwarz setzt der schimmernde Glas-Rahmen auf jeder Wandfläche einen reizvollen Akzent. Eine ebenso elegante Alternative zum rein puristischen, geradlinigen Design bieten die Rahmen von Gira Esprit Glas C mit weichen, halbrund geschliffenen Kanten. Farblich auf die Designvarianten abgestimmt, vervollständigen die gläsernen Türdrücker der Serie 180 von HEWI die minimalistische, unifarbene Gestaltung.

Minimalistisch: Gira Esprit Glas, Quelle: Gira

Raffiniert reduziert: facettenreicher Industrial-Look

Auch bei kühler, eher nüchterner Farbgebung von hellem Beton bis dunklen Grau-Schattierungen lässt sich ein herausragendes Ambiente kreieren, das alle Sinne anspricht. Jüngst mit dem German Design Award gekürt, verleiht die Schalterserie dem reduzierten Industrial-Stil subtilen Feinschliff mit Pfiff. Die zweiteilige Konstruktion aus Träger- und Deckrahmen schafft durch eine sanft abgerundete Form sowie einheitliche Kontur und Tiefe eine besonders edle Ästhetik. Zudem lassen sich die Einsätze in Reinweiß oder Anthrazit mit neun dezenten Farbtönen des Deckrahmens kombinieren. Eine schimmernde Soft-Touch-Oberfläche sorgt mit einem matten Finish sowohl für optische als auch taktile Reize. Auch funktionell gestaltet sich das Schalterprogramm Gira E3 erstaunlich facettenreich:

Von Steckdosen, Tastschaltern und Türsprechanlagen über Audiosysteme bis hin zur intelligenten Gebäudesteuerung lassen sich über 300 Funktionen aus dem Gira System 55 integrieren.

Wenn Sie bei dem Ton-in-Ton-Trend kein Risiko eingehen möchten, können Sie sich vorab mit dem Gira Designkonfigurator virtuell einen Eindruck verschaffen, wie die vielfältigen Designvarianten der Schalterserien in Ihrer heimischen Uni-Ton-Umgebung zur Geltung kommen. Steht die tonangebende Einrichtungsfarbe fest, lassen sich die Rahmen aller Programme aus dem Gira System 55 problemlos austauschen.

So verpassen Sie jedem Raum je nach Wohnstil die passenden Farb- und Material-Akzente, um das monotone Interior Design in abwechslungsreicher Vielfalt erstrahlen zu lassen.

Stylisch: der neue E3 in Anthrazit auf Beton, Quelle: Gira

Welche Farbe gibt bei Ihrer Inneneinrichtung den Ton an? Oder darf es für Sie auch gerne etwas bunter zugehen? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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