Mit diesen Tipps wird Ihr Zuhause wohngesund

Wer bis ins hohe Alter fit und vital sein möchte, achtet vor allem auf eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung. Doch auch das Umfeld, in dem wir leben, hat maßgeblichen Einfluss auf unsere körperliche Verfassung. Wer einen ganzheitlich gesunden Lebensstil verfolgt, kommt an dem Thema Wohngesundheit nicht mehr vorbei.

Zu Hause wohlfühlen – gesund wohnen

Es gibt zahlreiche Faktoren, die das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden beeinflussen. Feuchtigkeit, Hitze oder Kälte, Lärm oder auch unangenehme Gerüche mindern nicht nur die Qualität von Wohngebäuden, sondern können mittel- und langfristig auch der Gesundheit schaden. Zu einem rundum gesunden Wohnkonzept zählen daher umfassende Aspekte: von ausreichendem Tageslicht über eine möglichst niedrige Schallbelastung bis hin zu einer ansprechenden Ästhetik.

Eine ganz wesentliche Rolle bei der Wohngesundheit kommt jedoch der Innenraumluft und dessen Schadstoffanteil zu.

Vielfältige Ursachen für Umweltgifte in Innenräumen

Generell lassen sich bei der Schadstoffbelastung in Wohnräumen mehrere Ursachenquellen und Arten unterscheiden. Biogene Stoffe wie Schimmelpilzsporen und Keime sind grundsätzlich in jedem Wohnhaus zu finden. Zu einer ungesunden Belastung werden sie erst, wenn sich durch falsches Lüften und einen verminderten Luftwechsel Kondensationsfeuchtigkeit bildet, die den perfekten Nährboden für Schimmelpilze schafft. Auch physikalische Belastungen durch Radon oder Elektrosmog mindern die Wohngesundheit und lassen sich mit entsprechenden Messungen feststellen.

Wohlfühlen in einer gesunden Umgebung

Vorsorge beim Bau: Achten Sie auf naturbelassene Rohstoffe

Die verwendeten Baustoffe und Materialien der Inneneinrichtung bergen das größte Potential für chemische Krankmacher. Formaldehyd oder klassische Lösemittel sind in vielen Bodenbelägen, Farben und Möbeln vorhanden. Hier hilft oft schon ausreichendes Lüften, um den Schadstoffanteil in der Luft zu verringern. Zu den schwerflüchtigen Stoffen gehören hingegen Weichmacher, die vor allem in Kunststoffen, Beschichtungsmitteln sowie Klebstoffen enthalten sind. In seltenen Fällen finden sich auch Schwermetalle wie Arsen, Blei oder Nickel in Farbpigmenten, Holzschutzmitteln oder Bodenbelägen. Für ein gesundes Wohnkonzept können Sie schon bei der Bau- und Einrichtungsplanung auf möglichst naturbelassene Rohstoffe wie Holz, Kork oder gänzlich schadstofffreies Linoleum achten.

Der Weg zum rundum gesunden Zuhause

Um Bauherren, Käufern und Mietern die Realisierung eines gesunden Wohnkonzepts zu erleichtern, hat der Verband Privater Bauherren (VPB) einen Leitfaden zum Thema Gesund bauen und wohnen zusammengestellt. Ebenso unterstützt Sie der Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB) bei der Messung von Umweltgiften und der Suche nach einem für Sie passenden Wohnumfeld. Mit einer fachgerechten Beratung sowie ganzheitlichen Planung bei Neu- und Umbaumaßnahmen können Sie nicht nur das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden erheblich verbessern, sondern auch die Wohngesundheit zu Ihren Gunsten beeinflussen. Es lohnt sich, denn gesund wohnen heißt auch gesund leben.

Wie wichtig ist Ihnen das Thema Wohngesundheit? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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