Wohnen im Alter: In den eigenen vier Wänden dank Smart Home

Wohnen im Alter? Wie und wo wollen wir leben? In den eigenen vier Wänden? Bei den Kindern einziehen? Oder ins Pflegeheim?

Wohl der größte Teil der Senioren wünscht sich ein Maximum an Unabhängigkeit und nur die notwendigste Unterstützung. Und die meisten Kinder wollen ihre Eltern zwar nicht bevormunden, aber machen sich Sorgen … was, wenn ein Elternteil hinfällt und nicht mehr aufstehen kann?

Das MedCottage – ein Alterssitz mit smarter Haustechnik

Aus den USA kommen MedCottages, sinngemäß übersetzt: SaniHütten. Auf den ersten Blick erinnern diese an ein Gartenhäuschen. Hinter dem etwas altmodischen Äußeren verbirgt sich jedoch ein kompletter kleiner Haushalt, ausgerüstet mit moderner Technik. Ein Smart Home fürs Alter. Drei unterschiedliche Modelle zwischen 27 m² und 56 m² stehen zur Wahl, allen gemein sind die Standards altersgerechter Einrichtung, zum Beispiel barrierefreie Bäder, Handläufe und Böden.

Darüber hinaus überwachen die MedCottages die Vitalfunktionen der Bewohner, bieten automatische Medikamentenspender mit Erinnerungsfunktion, Videokommunikation zum Haupthaus, filtern die Atemluft und das Leitungswasser und vieles mehr. Natürlich gibt es das nicht geschenkt, die Preise starten bei knapp vierzigtausend Dollar. Aber wenn man bedenkt, was eine Wohneinheit in einem Altenheim bei dieser Größe und Ausstattung monatlich kostet…

Wohnen im Alter – rüstig mit Technik

Nicht jedermann hat genug Platz, ein MedCottage in seinem Garten unterzubringen. Zudem bedeutet es für Senioren den Auszug aus gewohnter und lieb gewonnener Umgebung, vielleicht sogar aus dem mühsam erarbeiteten Traumhaus. Ist es immer notwendig aus den eigenen vier Wänden auszuziehen? Nicht unbedingt − von einem Szenario zum Thema Smart Home im Alter wurde bei G-Pulse schon berichtet und als Fazit kann man festhalten: Was heute noch Komfort und Luxus darstellt, kann sich in wenigen Jahren zu einer Erleichterung des Alltags und echter Hilfestellung entwickeln.

Moderne Haustechnik für sicheres Wohnen

Quelle: YouTube, The List Show TV

Unabhängiges und sicheres Wohnen: Moderne Haustechnik bietet viele Lösungen

Es gibt nicht die eine, umfassende Maßnahme, die alle Probleme löst. Vielmehr ist der Verbund vieler smarter Einzellösungen der Weg zum Ziel. Zum Beispiel Steckdosen mit LED-Leuchte. Bei einsetzender Dämmerung strahlt eine Lichtleiste einen Lichtkorridor nach unten ab und sorgt für Orientierung und Sicherheit.

Moderne Türsprechanlagen bieten zusätzliche Sicherheit

Ebenso befriedigen Türsprechanlagen mit Videofunktion ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis; und wenn die Haustür sich über den Fingerabdruck öffnen lässt, ist es auch keine Schande mehr, mal den Schlüssel vergessen zu haben. So gestalten Sie Ihr Eigenheim zum Smart Home fürs Alter.

Grundvoraussetzung ist allerdings die Erkenntnis, dass man Hilfe im Alltag benötigt − und das ist häufig eine Einsicht mit bitterem Geschmack. Je früher man sich jedoch mit diesem Gedanken vertraut macht, desto besser kann man sich auf das wohnen im Alter vorbereiten.

Haben Sie bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen? Teilen Sie uns mit, wie Sie sich (oder Ihren Eltern) das Smart Home im Alter einrichten möchten.

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Sicherheit Smart Home Smart Living Wohnen

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