Zukunftssicheres Zuhause: Sieben gute Gründe für vernetztes Wohnen

Das Interesse am vernetzten Wohnen steigt, zeigt eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftsinitiative Smart Living Germany, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen hat. Eine Infografik verdeutlicht, wie vernetzte und automatisierte Technologien die Zukunftsfähigkeit von Wohngebäuden sichern. Denn moderne Smart-Home-Anwendungen bieten weit mehr als nur Komfort.

Sie können eine echte Lebenshilfe sein, die ein vorausschauendes Energiemanagement unterstützen, vor Gefahren schützen und ein barrierefreies, selbstständiges Wohnen bis ins hohe Alter ermöglichen. Wir geben Ihnen einen Einblick, wie Sie mit smarter Technik Ihr Zuhause zukunftssicher gestalten.

Infografik über vernetztes Wohnen im Smart Home

1. Intelligente Sicherheitssysteme schützen Ihr Zuhause

Ein Rundumschutz für das Zuhause – wer wünscht sich das nicht. Mit smarten Lösungen wie dem Gira Sicherheitssystem Alarm Connect können Sie Ihr Zuhause sowohl vor Einbruch als auch vor Feuer-, Wasser- und Wetterschäden schützen. Komponenten wie Glasbruch- und Bewegungsmelder, Magnetkontakte für Fenster und Türen, Rauchwarnmelder sowie Sirenen für den Innen- und Außenbereich bieten in Kombination mit der Alarmzentrale einen nachrüstbaren Rundumschutz für die eigenen vier Wände.

Mit der Gira Smart Home App können Sie sich sogar unterwegs über auffällige Aktivitäten informieren lassen. Das Fernzugriffsmodul Gira S1 verschlüsselt die Signale für eine sichere Datenübertragung. Sicherheit bietet das System aber auch bei einem medizinischen Notfall vor Ort: Über die Funk-Bedieneinheit lösen Sie mit nur einem Tastendruck einen Notruf aus und alarmieren zuvor festgelegte Kontakte. Mit solchen Funktionen ist das intelligent vernetzte Zuhause auch eine wertvolle Hilfe für das selbstständige und sichere Wohnen im Alter.

Gira Alarm Connect in der Küche
Sorgen Sie für mehr Sicherheit mit Gira Alarm Connect. Quelle: Gira

2. Mit intelligenten Türsprechanlagen empfangen Sie Ihre Gäste smart

Auch die Gira Türsprechanlagen sorgen im Alltag für mehr Komfort und Sicherheit. Neben einem Mikrofon, Lautsprechern und einem Türöffner kann eine integrierte Kamera die Türkommunikation erheblich vereinfachen.

Anlagen mit Video-Funktion, wie etwa die Gira Wohnungsstation Video AP 7, übertragen ihre Bilder auf ein hochauflösendes Display im Innenbereich, so dass Sie sofort sehen, wer an der Haustür klingelt. Sollten Sie einmal nicht zu Hause sein, können Sie Ihrem Besuch sogar aus der Ferne mit der Gira TKS mobil App die Tür öffnen.

Gira Türsprechanlage Video AP 7
Immer wissen, wer vor Ihrer Tür steht - Dank Gira Video AP 7. Quelle: Gira

3. Bewegungsmelder und Sensoren übernehmen die Gebäudeautomation

Eine automatisierte Lichtsteuerung bietet nicht nur Orientierung bei Dunkelheit, sondern kann auch Einbrecher abschrecken und somit zusätzlichen Schutz bieten. Die Gira Bewegungsmelder für innen und außen sorgen genau dort für Licht, wo Sie es brauchen. In Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit schaltet sich die Beleuchtung automatisch ein, sobald die Sensoren Bewegung erfassen.

Das ist nicht nur praktisch, sondern spart auch Energie und Kosten.

Ähnliche Vorteile bietet eine automatisierte Jalousiesteuerung, die an heißen Sommertagen als Hitzeschutz dient und in Winternächten ein Auskühlen der Räume verhindert. Neben Zeitschaltfunktionen und Helligkeitssensoren können zusätzliche Messgeräte wie die Gira KNX Wetterstation das Auf- und Abfahren der Jalousien situationsabhängig und vollautomatisch veranlassen.

Gira Bewegungsmelder Cube
Dank dem Gira Bewegungsmelder Cube sorgen Se auch im Außenbereich für Sicherheit. Quelle: Gira

4. Smarte Haushaltsgeräte schenken Ihnen mehr Freizeit

Auch smarte Haushaltsgeräte nehmen Ihnen viele Handgriffe ab und erleichtern so den Alltag. In immer mehr Haushalten ziehen Staubsauger-Roboter ein, die mittlerweile sogar mit integrierter Wischfunktion für einen sauberen Fußboden sorgen.

Vernetzte Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler können Sie währenddessen bequem per App starten und behalten den Fortschritt auf dem Smartphone im Blick – auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Die intelligenten Helfer werden von Generation zu Generation besser und dürften uns in Zukunft noch effizienter im Alltag entlasten.

Vernetzte Haushaltsgeräte erleichtern Ihnen das Leben. Quelle: ZACO Robot / YouTube

5. Vernetztes Wohnen hilft beim Geld und Energie sparen

Ob Heizung, Warmwasser oder Strom: Im Alltag verbrauchen wir oft unnötig viel Energie. Vernetztes Wohnen kann auf vielfältige Weise dazu beitragen, den Verbrauch auf ein Minimum zu reduzieren und komfortabel Energie zu sparen. Oft ist einer der ersten Schritte zu einer smarten Heizungssteuerung die Nutzung von speziellen Heizungsventilen, die Sie von überall an- und ausschalten können. Mit dem funkbasierten Gira eNET SMART HOME System können Sie beispielsweise den smarten Touchscreen Gira G1 mit den Heizungsventilen von tado° vernetzen.

So behalten Sie den Energieverbrauch im Blick und passen die Heizleistung einfach Ihrer Tagesroutine an.

Im Badezimmer halten vernetzte Armaturen und Sanitäranlagen Einzug, mit denen Sie wertvolle Ressourcen sparen. Smarte Duschköpfe wie EvaDrop aktivieren den Wasserfluss erst ab einer festgelegten Wassertemperatur.

Das verhindert, dass Sie das Wasser unnötig lange laufen lassen, bis die Wunschtemperatur erreicht ist. Auch Strom sparen fällt mit vernetzter Technik leichter. Über intelligente Steuerungszentralen wie den Gira HomeServer laufen die Verbrauchswerte der angeschlossenen Haustechnik zusammen und werden über zentrale Bediengeräte wie dem Gira G1 oder dem Smartphone übersichtlich dargestellt. Mit einem einzigen Befehl wie etwa „Zentral aus" können Sie vor Verlassen des Hauses ganze Gerätegruppen ausschalten oder sogar komplett vom Netz trennen.

Gira G1 im Wohnzimmer
Vernetztes Wohnen: Steuern Sie die wichtigsten Funktionen Ihres Smart Homes zentral. Quelle: Gira

6. Freie Fahrt für die Eletromobilität: Eigene Ladestation schenkt Unabhängigkeit

Die Energieversorgung beschäftigt Bauherren und Modernisierer auch mit Blick auf den Fortschritt der Elektromobilität. Zur zukunftsfähigen Haustechnik gehört deshalb immer öfter eine eigene Ladestation, die auf dem privaten Grundstück mehr Unabhängigkeit von öffentlichen Stromtankstellen bietet. Wer sich ein Elektrofahrzeug zulegen möchte oder bereits besitzt, ist mit einer eigenen Ladeinfrastruktur klar im Vorteil. Empfehlungen für die Planung und Umsetzung finden Sie zum Beispiel bei der Initiative Elektro+.

7. Nachrüsten lohnt sich: Vernetztes Wohnen wird finanziell gefördert

Die Automatisierung und intelligente Vernetzung der Haustechnik sind zweifelsfrei die Zukunft für das moderne Bauen und Wohnen.

Seit Januar 2021 werden mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) erstmals Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung („Efficiency Smart Home“) eigenständig gefördert.

Damit sind sowohl beim Neubau als auch bei Sanierungsprojekten Zuschüsse von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit möglich.

Die BEG ersetzt die bisherigen Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie möchten 2021 bauen oder sanieren? Wir haben die wichtigsten Änderungen zum neuen Gebäudeenergiegesetz für Sie zusammengefasst und geben Ihnen Tipps, worauf Sie achten sollten.

Fördern Sie jetzt Ihr Smart Home. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / YouTube

Sie suchen weitere Inspiration und praktische Tipps für die intelligente Vernetzung Ihres Zuhauses? Die bietet der Gira Home Assistant.

In nur drei Schritten liefert der kostenlose Online-Konfigurator entsprechend Ihrer Wünsche und Wohnsituation personalisierte Vorschläge für die technische Ausstattung – vom smarten Lichtschalter bis hin zum umfassenden Smart-Home-System.

Wie machen Sie Ihr Zuhause zukunftssicher? Schreiben Sie uns, welche Lösungen für das vernetzte Wohnen Sie planen oder bereits umgesetzt haben.

Energieeffizienz Haustechnik Smart Home
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