Twine House: Beton-Architektur im Einklang mit der Natur

Leichte geschwungene Formen prägen den Entwurf von Antony Gibbon, der mit dem Twine House neue Akzente in der Beton-Architektur setzt. Das englische Wort „Twine“ bedeutet übersetzt „Bindfaden“ und als Verb „etwas drehen“. Und wie ein Bindfaden soll auch das wellenförmige Haus in einer Landschaft aus sanft geschwungenen Hügeln liegen. Der Designer spielt mit Struktur und Formen, Material und Fläche – und schafft Wohnraum in dem skulpturalen Bauwerk aus Beton, das bald realisiert werden soll.

 

Twine House:Spektakuläre Beton-Architektur im Einklang mit der Umgebung

Vier Meter hohe Glasfenster befinden sich zwischen den Formen von 12 Bögen, die sich zu einem 360-Grad-Terrassenbereich hin öffnen. Die Terrasse erinnert an ein Amphitheater und bildet mit ihrem großzügigen Sitzbereich das Zentrum des Hauses und die große Feuerstelle in ihrer Mitte lädt zu Geselligkeit ein.

Eine Feuerstelle
Vier Meter hohe Glasfenster zwischen den Formen von 12 Bögen vermitteln das Gefühl, der Natur sehr nahe zu kommen.
Die hohen Glastüren und den bodentiefen Fenstern lassen viel Licht hinein, sodass Außen- und Innenbereich fast miteinander verschmelzen.

Eine Wendeltreppe wird zum skulpturalen Mittelpunkt des Wohnhauses und führt auf die Dachterrasse. Die Oberseite der gewundenen Wand bildet eine natürliche Abgrenzung, ohne die Aussicht auf die Umgebung einzuschränken. Auf dem flachen Dach befinden sich ein Whirlpool und ein Spa-Bereich – damit schafft Gibbon eine Ruheoase mitten in der Natur.

Im Inneren des Twine House bilden moderne Materialien kombiniert mit natürlichen Formen eine Symbiose, die ebenfalls fast skulpturmal wirkt. Der Innenbereich bietet Raum für Wohn-, Ess- und Schlafzimmer.

Die hohen Glastüren und den bodentiefen Fenstern lassen viel Licht hinein, sodass Außen- und Innenbereich fast miteinander verschmelzen. Hierbei spielt auch die besondere Lage des Gebäudes eine wichtige Rolle: „Es muss in der rustikalen Natur liegen, um die starke Form auszugleichen“, kommentierte Gibbon seinen Entwurf.

Noch wurde das außergewöhnliche Konzept nicht verwirklicht. Geht es nach Gibbon, soll das Twine House aber möglichst bald in die Realisierungsphase gehen.

Antony Gibbon setzt mit seinem "Twine House"-Entwurf, neue Maßstäbe in der Beton-Architektur.

Natur als treibende Kraft

Antony Gibbon ist bereits bekannt für seinen unkonventionellen Projekte – zum Beispiel für sein Baumhaus auf Stelzen, das sich optimal in die Umgebung des Waldes, unweit von New York City, einfügt. Gibbon legt sich bei der Materialwahl nicht fest und entwirft Projekte aus Holz ebenso wie aus Beton. Das hervorstechendste Merkmal des Architekturdesigners ist die Verbundenheit zur Natur. Daher spielt auch der Aspekt Nachhaltigkeit eine große Rolle bei all seinen Konzepten.

Beim Twine House soll die Außenwand aus Hanfbeton bestehen – und durch den Verzicht von Zement so etwa 80% der CO2-Freisetzung eingespart werden. Mit dem Twine House setzt Antony Gibbon einen naturnahen Akzent in der modernen Beton-Architektur und zeigt Möglichkeiten auf, wie Objekt und Umwelt ein symbiotisches Zusammenspiel ergeben können.

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