Der richtige Sonnenschutz für Ihr Haus – für ein optimales Wohnklima

Planen Sie bei Ihrem Haus große Panoramafenster, lichtdurchflutete Zimmer und helle Räume? Berücksichtigen Sie, dass im Sommer ein Gewächshauseffekt entstehen kann, wenn Sie keine natürlichen Schattenspender wie Bäume oder umliegende Gebäude vor der Haustür haben: Sonnenwärme dringt durch die Fenster in den Wohnraum, kann aber nicht wieder raus. Daher sollten Sie Sonnenschutz schon bei Ihrer Bauplanung beachten. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, Ihr Haus vor Hitze zu schützen.

Tipps bei der Bauplanung: Moderne Architektur für den Hitzeschutz

Ein sommerlicher Wärmeschutz trägt nicht nur zu einem gesunden Wohnklima bei, sondern ist laut Energieeinsparverordnung (EnEV) seit 2014 sogar Pflicht. Besonders die Südseite des Hauses sollten Sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Neben einer gut gedämmten Fassade und baulichen Komponenten wie einem schattenspendenden Balkon oder weit überstehenden Dach können Sie mit diversen Hitzeschutzvorrichtungen für ein wohltemperiertes Raumklima sorgen.

Dabei gilt grundsätzlich: Außenliegende Beschattungssysteme sind deutlich effektiver als innenliegende, da die Sonnenstrahlen so gar nicht erst durch das Glas gelangen und den Wohnraum erwärmen können.

Markisen: Universeller Sonnenschutz für Haus, Terrasse und Balkon

Ob für großflächige Glasfassaden im Wintergarten, als flexible Balkon- oder Terrassenüberdachung, freistehend oder an vertikalen Dachfenstern: Markisen sind nicht nur ein praktischer Sonnenschutz, sondern echte Allrounder. Bei klassischen Markisen montieren Sie das Gestell fest an der Hauswand oder der Dachsparre und bespannen es mit einem aufroll- oder faltbaren Behang aus Acryl, PVC oder Polyester. Weil dieses bei Sturm, Regen oder Hagel schnell Schaden nehmen kann, sollten Sie es bei schlechtem Wetter stets im korrosionsgeschützten Markisenkasten verstauen. Das erledigen Sie entweder mit einem manuellen Kurbelsystem oder mit einem elektrischen (Funk-)Antrieb der Gelenkmarkisen.

Sonnenschutz auf der Terrasse

Fenster- und Schiebeladen: Die modernen Klassiker beim Sonnenschutz

Fensterläden sind vor allem bei traditionellen und mediterran geprägten Bauweisen als Sonnenschutz beliebt. In der herkömmlichen Variante können Sie die Klappläden aus Holz oder Aluminium nur manuell von außen oder durch das offene Fenster „bedienen“ – und genau das kann bei mehrgeschossigen Gebäuden gefährlich werden. Elektrische Fensterläden bieten Ihnen deutlich mehr Komfort und Sicherheit. Ein moderner Verwandter ist der Schiebeladen, den Sie ebenfalls außen an den Fenstern montieren und mittels Kurbel öffnen können. Die Laufschienen installieren Sie auf einem Blendrahmen oder vor dem Mauerwerk und können es ebenfalls um ein motorisiertes System ergänzen.

Rollläden: Zeitloser Sonnenschutz im Eigenheim

Robust, langlebig und wetterfest sind Rollläden, die Sie ebenfalls von außen installieren.  Ähnlich einem Rolltor können Sie den Sonnenschutz aus PVC, Aluminium, Holz oder (Edel-)Stahl von innen manuell über eine seitliche Führungsschiene hoch- und runterfahren. Da Sie mit dieser Vorrichtung Räume nicht nur beschatten, sondern auch optimal verdunkeln können, bleibt der Wohnbereich auch bei hohen Außentemperaturen gut gekühlt.

Bei der konventionellen Montage bringen Sie den Rollladenkasten über dem Fenster an und verdecken diesen mit Putz. Mit einem Aufsatzsystem können Sie den Rollladen auch im Fensterrahmen befestigen, während Sie An- und Vorbau-Rollläden auf dem Mauerwerk montieren. Auch bei diesem Sonnenschutz finden Sie bereits vollautomatisierte Lösungen, um die Rollläden unkompliziert auf- und abzufahren.

Raffstoren und Jalousien: Flexibler Sonnenschutz mit Lamellen

Jalousien können Sie mittlerweile ebenfalls als effektiven Sonnenschutz für die Außeninstallation nutzen. Diese sogenannten Raffstoren installieren Sie über der Glasfläche an der Hausfassade – wahlweise in einem Blendenkasten unter Putz oder als offenes, sichtbares Gestaltungsmittel.

Bei innen angebrachten Jalousien profitieren Sie hingegen von ehr Flexibilität bei der Montage. Sie können die Jalousien zum Beispiel ganz klassisch an der Decke oder den Wänden befestigen oder mittels Klemmhalterungen ohne Bohrer direkt am Fensterrahmen anbringen. Sowohl bei den Innen- als auch Außensystemen können Sie die Aluminium-, Kunststoff- oder Holzlamellen um ihre Längsachse drehen, um den Lichteinfall zu regulieren. Auch bei diesem Sonnenschutz können Sie den Aufzug und die Lamellen entweder motorisch oder manuell bedienen.

Gira System 3000 Jalousiesteuerung im Smart Home

Gira System 3000: Licht-, Sicht- und Hitzeschutz im Smart Home

Besonders intelligent und unkompliziert steuern Sie die Jalousien mit dem Gira System 3000. Über fünf unterschiedliche Aufsätze können Sie das System ganz nach Bedarf und Komfortanspruch bedienen – ob durch eine einfache Tastensteuerung über das berührungssensitive Display, Programmierung per Zeitschaltuhr oder mit der Astrofunktion, bei sich die Fahrzeiten automatisch dem Sonnenauf- und -untergang anpassen. Mit dem Gira System 3000 zieht nicht nur ein optimaler Hitzeschutz in Ihrem Smart Home ein, sondern auch mehr Komfort und Sicherheit.

Auch in Mietwohnungen oder Altbauten müssen Sie natürlich nicht auf einen Sonnenschutz verzichten.

Beschattungslösungen im Innenbereich sind zwar weniger effektiv, dafür können Sie diese einfacher nachrüsten. Vom klassischen Vorhang über manuelle oder elektrische Rollos bis hin zu Sonnenschutzfolien, die Sie direkt auf die Glasscheiben kleben können: Es gibt mittlerweile unzählige Produkte, mit denen Sie sich und Ihr Zuhause ohne großen Aufwand vor sommerlicher Hitze schützen können.

So wird Ihr Eigenheim an heißen Tagen zum perfekt temperierten Rückzugsort – ganz ohne stromfressende Klimaanlage. Kommen Sie gesund und „cool“ durch den Sommer.

Wie schützen Sie Ihr Zuhause vor sommerlicher Hitze und UV-Strahlen? Schreiben Sie uns, auf welchen Sonnenschutz Sie vertrauen!

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