About Smart Home – eine Momentaufnahme: Das Wohnen von heute

Die eigene Haustür vom Strand aus öffnen oder die Heizung schon auf dem Heimweg aufdrehen: Was vor nicht allzu langer Zeit noch nach Fiktion klang, ist heute technisch problemlos zu realisieren. Doch was genau macht ein Smart Home eigentlich aus, ab wann ist ein Gerät überhaupt smart und nicht nur ferngesteuert?

Smarte Technik ermöglicht, Regelungs- und Steuerungsprozesse komfortabel und energieeffizient zu gestalten. Die prominentesten Anwendungen im intelligenten Zuhause sind aktuell mit Sensorik versehene, automatisiert gesteuerte Heizungen, Lüftungen, Türschlosssysteme, Fenster, Markisen, Jalousien und Lampen.

Smart Home hat riesiges Potenzial – doch sorgt für Verunsicherung

Obwohl in Deutschland bereits neun von zehn Menschen den Begriff Smart Home kennen, denken nur neun Prozent, dass sie gut über den Technik-Trend informiert sind. An der Einstellung zum Thema liegt es nicht: In der jüngsten Zielgruppe der 18-29-Jährigen halten ganze 84 Prozent in Deutschland das Thema vernetztes Wohnen für interessant oder sehr interessant, in der ältesten Zielgruppe der über 50-Jährigen sind es mit 51 Prozent immerhin noch knapp über die Hälfte. Das sich Smart Home-Lösungen langfristig durchsetzen und zukünftig im Umgang so selbstverständlich wie Smartphones werden, davon sind bereits knapp zwei Drittel der Deutschen überzeugt.

Smart Home: Komfortabel wohnen dank kinderleichter Steuerung

Quelle: Gira / YouTube

Die Zukunft wird smart

Viele Kunden empfinden den derzeitigen Smart-Home-Markt als unübersichtlich. Es ergeben sich Fragen wie: „Wie lange kann man die Produkte denn updaten und mit welchen anderen Angeboten sind sie kompatibel? Welches System setzt sich langfristig durch – und wie stelle ich sicher, dass ich nicht auf das falsche Pferd setze?“

Die Wahl des richtigen Systems und der Produkte hängt von den Bedürfnissen und Anforderungen der Bewohner und Nutzer ab. Viele Hersteller oder Allianzen bieten Komplettsysteme, die von der Heizung über die elektrischen Geräte bis hin zur Beleuchtung und zu Sicherheitssysteme alle Funktionen miteinander vernetzen und steuern.

Zu beachten ist dabei, dass jedoch nicht alle Geräte mit Produkten anderer Hersteller kompatibel sind.

Eine weitere Smart-Home-Lösung ist das seit langem eingesetzte KNX, ein Bus-System, dem sich bisher fast 400 Hersteller angeschlossen haben. Bei diesem ist der Benutzer für viele aktuelle und zukünftige Standards gewappnet, da eine große Gemeinde technisch versierter Programmierer das System ständig weiterentwickelt.

Wer sein Zuhause aufrüsten und smart machen möchte, sollte zunächst überlegen, welchen Anspruch die smarten Technologien erfüllen soll und sich beraten lassen, damit die ausgewählten Lösungen auch in Zukunft funktionsfähig und erweiterbar sind.

Mit diesen Produkten wird Ihr Haus smart

Sicherheit an erster Stelle

Das eigene Heim ist für die meisten Menschen ein sehr privater Ort, an dem Sicherheit einen außerordentlich hohen Stellenwert besitzt. Dies empfindet in besonderem Maße die ältere Generation der über 55-Jährigen – so gaben laut einer repräsentativen Umfrage 76 Prozent der Befragten an, dass ihnen Daten- und Privatsphärenschutz bei Smart-Home-Anwendungen besonders wichtig sei. Ein entscheidender Aspekt, der für die Gunst der Endkunden im Smart Home unumgänglich sein wird, ist das Vermitteln des richtigen Anwendererlebnisses, um die Mehrwerte plastisch zu vermitteln. Die Vorteile eines intelligenten Zuhausesmüssen in den Fokus gestellt werden: Moderne Gebäudetechnik ermöglicht den Bewohnern und Nutzern besonderen Komfort, Sicherheit und verbesserte Energieeffizienz beim Wohnen und Arbeiten. Dabei ist außerdem wichtig zu gewährleisten, dass bei der umfassenden Vernetzung der Schutz von persönlichen Daten und die technische Datensicherheit gegeben ist.

Wo smart wirklich clever ist

Nicht alles was mit smart gekennzeichnet ist, muss zwingend clever sein. So hält etwa nur jeder fünfte Deutsche es für vernünftig, seine normalen Haushaltsgeräte wie den Toaster oder die Kaffeemaschine mit einer automatisierten Steuerung zu versehen. 92 Prozent der Deutschen sehen hingegen nachhaltiges Potential in smarten, altersgerechten Assistenzsystemen für Zuhause. Im Gesundheitssektor wird der Bereich als Ambient Assisted Living bezeichnet.

In dieser Branche ist er besonders in Zeiten demografischen Wandels und zunehmend mehr Pflegebedürftigen ein stark wachsender Markt. Zu den zahlreichen Produkten dieser Sparte gehören zum Beispiel tragbare Funksender, die Notfallsituationen mittels einer Pulsmessfunktion erkennen und den Zustand des Trägers an entsprechende Rettungsorgane weitergeben.

Wie nachhaltig Smart Home ist, liegt in der Hand des Nutzers

Von vernetzten Heizungen versprechen sich Nutzer die größten Einsparpotentiale – Händler selbst sprechen von bis zu 30 Prozent weniger Energiekosten. Nach Berechnungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik lassen sich mit einer intelligenten Haussteuerung bis zu 40 Prozent Heizkosten sparen. Wie die Einsparungen von Smart Home im Einzelfall tatsächlich ausfallen, hängt von mehreren Faktoren ab – so spielen individuelles Wärmeempfinden, die Bausubstanz und die Lage des Gebäudes unabhängig von der technischen Ausstattung eine große Rolle. Die Digitalisierung und Vernetzung schreitet weiter voran und wird künftig im Alltag eine immer größere Rolle spielen. Auch der Smart-Home-Markt entwickelt sich stetig weiter und produziert innovative Lösungen. Es zeigt sich, dass es sich nicht lediglich um einen Trend handelt, sondern Lösungen zur Hausautomation vielmehr die Zukunft sind, da sie sich den Bedürfnissen der Bewohner individuell anpassen lassen. Die Herausforderung wird sein, die Vorteile der smarten Technik deutlich zu vermitteln und den Kunden ihre Bedenken zu nehmen.

Moderne Lösungen für ein vernetztes Zuhause

Quelle: Gira / YouTube

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Automatisierung Gebäudetechnik Smart Home Smart Living

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