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Smart-Home-Modellhaus: Wie Wohnen zum Erlebnis wird

Sie steuern Ihr Zuhause per Sprachbefehl, surfen über vernetzte Spiegel im Internet, während sich die Beleuchtung Ihrem Biorhythmus anpasst: Intelligente Gebäudetechnik lässt schon heute so gut wie keine Wünsche offen. Auf der Sonderschau „Smart Living im E-Haus“ der Light + Building 2018 feierte das neueste Smart-Home-Modellhaus seine Premiere. Über 60 Partnerunternehmen des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) bündeln auf 100 Quadratmetern ihr Know-how. Auch Gira hat das vernetzte E-Haus als langjähriger Smart-Home-Experte unterstützt.

Smart-Home-Modell: KNX für die intelligente Vernetzung

Das E-Haus verknüpft zukunftsweisende Lösungen für die Hausautomation in einem begehbaren Smart-Home-Modell. Technische Basis ist ein KNX System, über das sämtliche Produkte der unterschiedlichen Hersteller vernetzt und aufeinander abgestimmt werden. Über einen zentralen Steuerserver können Bewohner die komplette Haustechnik aus der Ferne mit dem Smartphone, Tablet, PC oder auch der Smart Watch steuern. Außerdem verfügt das Smart-Home-Modell über ein Sprachassistenzsystem das Sie per Sprachbefehl aufrufen können.

Smart-Home-Modellhaus von E-Handwerk als Beispiel für Smart Living 2018
smart home für altersgerechtes wohnen

Komfort auf ganzer Linie

Dass Sie individuelle Lichtszenarien programmieren und abspielen können, kennen viele Smart-Home-Besitzer bereits aus dem Alltag. Das Muster-E-Haus erweitert diese Möglichkeit um eine innovative LED-Technik, die sich dem Biorhythmus der Bewohner anpasst. Des Weiteren gehört zum modernen Home-Entertainment ein Multiroom-Audiosystem, das bei Bedarf in allen Räumen Musik vom Mobilgerät und anderen Medienquellen streamt – so wie es Gira und Revox bereits mit dem Multiroom-System ermöglichen.

In allen Räumen bringt das Smart-Home-Modell zudem besondere Komfort-Highlights unter. Zum Beispiel können Sie über interaktive Spiegel im Badezimmer nicht nur Funktionen im E-Haus steuern, sondern auch Online-Informationen abrufen oder das spiegelnde Anzeige-Display in ein digitales Gemälde verwandeln. Elektronische Badarmaturen erhöhen den Bedienkomfort im Alltag zusätzlich.

Smart Home geht auch altersgerecht

Auch in der Küche vernetzt das KNX System verschiedene Haushaltsgeräte wie Herd, Kaffeemaschine und Backofen. Absenkbare Küchenschränke erleichtern zudem Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, den Zugriff auf alltägliche Gegenstände.

Mit einer Reihe weiterer Funktionen zeigt das Smart-Home-Modellhaus, wie Bewohner bis ins hohe Alter selbstständig und sicher in Ihren eigenen vier Wänden leben können. Zu den modernen Lösungen für das altersgerechte Wohnen (Ambient Assisted Living) gehört zum Beispiel ein Sensorfußboden, der Stürze und Inaktivität erkennt und im Ernstfall einen automatischen Notruf absetzt.

Höchste Sicherheitsstandards im Smart-Home-Modellhaus

Für mehr Sicherheit und Komfort sorgen auch Bewegungsmelder sowie Funktionen zur automatischen Abschaltung elektronischer Komponenten. Überwachungs- und Wärmebildkameras sind mit der Alarmanlage verknüpft und senden ihre Aufnahmen auf Abruf oder bei auffälligen Aktivitäten auf das Smartphone. Zutritt gewährt das Smart-Home-Modell mittels Gesichtskennung, während die Bewohner mit dem Multiroom-Türkommunikationssystem ihren Gästen von jedem Raum die Tür öffnen können. In das ganzheitliche Sicherheitskonzept fließen natürlich modernste Standards für den Datenschutz und die Datensicherheit ein. Die KNX Secure-Technologie, die auch Gira bei seinen KNX-IP-Routern nutzt, macht es Hackern so schwer wie nie, in das Netzwerk einzudringen oder gar die Kontrolle zu übernehmen.

Gira Multiroom-Bedienung im Smart-Home-Modellhaus
Gira Bewegungssenser als intelligente Gebäudetechnik im Wohnzimmer
Gira Homeserver

Smartes Energiemanagement: Von der Solaranlage bis zur E-Tankstelle

Ebenso zeigt das Smart-Home-Modell, wie die ganzheitlich vernetzte Gebäudetechnik zu einem effizienteren Energiemanagement beitragen kann. Dank Wärmepumpe, Photovoltaik- und Kleinwindkraftanlage versorgt sich das Vorzeige-E-Haus mit hausgemachter Energie aus regenerativen Quellen. Das schafft nicht nur Unabhängigkeit von öffentlichen Stromversorgern und minimiert die Kosten, sondern macht Ihr Zuhause auch fit für die Energiewende.

Über eine Datenplattform tauschen sämtliche vernetzte Systemkomponenten ihre Energieangebote und den Bedarf aus. Smart Meter und angeschlossene Stromspeicher stimmen zum Beispiel den Betrieb der Waschmaschine, Wärmepumpe, Infrarotheizung, Küchengeräte und der angeschlossenen Ladestation für Elektroahrzeuge aufeinander ab.

So nutzt das E-Haus seine selbst erzeugte Energie größtenteils selbst und stellt den Strom bedarfsgerecht für die hauseigene Technik zur Verfügung.

Zukunftsweisend, aber schon heute auf dem Markt

Das E-Haus der 60 Partnermarken ist ein anschauliches Smart-Home-Beispiel dafür, wie Sie auf Basis eines KNX Systems ein maßgeschneidertes Wohnerlebnis schaffen können. Alle Lösungen im Smart-Home-Modell sind bereits auf dem Markt und werden regelmäßig aktualisiert.

Auf Messen wie der Light + Building, IFA und IHM haben bereits viele interessierte Besucher das begehbare Modellhaus erkundet und die intelligente Gebäudetechnik live erlebt. Für Smart-Home-Besitzer und alle, die es werden wollen, stellt der ZVEH sein neustes E-Haus auch in einem kurzen Film vor.

Quelle: EHandwerk / YouTube

Was denken Sie: Wie wird Smart Living in zehn Jahren aussehen? Welche Funktionen wünschen Sie sich von Ihrem intelligenten Zuhause? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

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