Energie sparen im Haushalt: Smarte Technik senkt Ihre Kosten

Der Fernseher ist den ganzen Tag im Standby-Modus, auch wenn niemand zu Hause ist, der ihn anschalten könnte? Und die Heizung läuft selbst nachts auf Hochtouren – dabei liegen Sie schon seit Stunden unter der warmen Decke? In privaten Haushalten wird viel Energie verschwendet, oft aus Bequemlichkeit oder durch Nachlässigkeit. Aber warum sollten wir überhaupt Energie sparen?

Dafür gibt es gleich zwei gute Gründe: Zum einen bedeutet ein geringerer Energieverbrauch eine Entlastung für die Umwelt – gerade in Zeiten des Klimawandels ist dies ein gewichtiger Punkt.

Zum anderen ist er bares Geld wert: Spätestens mit der nächsten Nebenkostenabrechnung erhalten Sie hierfür den Beweis. Intelligent vernetzte Smart-Home-Lösungen helfen Ihnen dabei, den Verbrauch auf das nötige Maß zu beschränken. Erfahren Sie hier, wie einfach und komfortabel Energie sparen heute sein kann.

Energiesparen im Smart Home

Komfortabel und effizient: Energie sparen mit smarter Heizungssteuerung

Heizkosten sparen beginnt mit einfachen Regeln, die wir alle kennen:

1. Halten Sie die Fenster geschlossen, während Sie heizen.

2. Drehen Sie die Heizung beim Lüften runter.

3. Vermeiden Sie unnötiges Heizen in der Nacht oder während Ihrer

Abwesenheit. Eigentlich ganz einfach. Aber diese Regeln bedeuten auch, dass Sie nach dem Urlaub in ein ausgekühltes Haus zurückkehren oder am Morgen frieren, wenn Sie aus der Dusche steigen und die Heizung erst noch warmläuft.

Aber keine Sorge: Smarte Thermostate wie tado° lösen dieses Problem. Mit ihnen lassen sich bis zu 30 Prozent Heizkosten einsparen, ohne dass Sie dafür Komfort einbüßen.

Steuern Sie Ihre Heizung zukünftig einfach von unterwegs per App oder legen Sie Routinen fest. So haben Sie es morgens zum Aufwachen oder abends bei Ihrer Rückkehr nach Hause wohlig warm – pünktlich und ohne die geringste Energieverschwendung. Ein besonderer Clou: Per Standort-Erfassung sind smarte Thermostate in der Lage, Ihre Abwesenheit zu erkennen. So wird die Heizung ganz automatisch reguliert, ohne dass Sie auch nur einen Finger rühren. Ganz schön praktisch, oder?

Energie sparen mit einem smarten Thermostat an der Wand.

Wie kann ich zu Hause Energie sparen mit smarten Jalousien?

Auch Jalousien haben einen Einfluss auf das Raumklima und tragen zur Einsparung von Energie bei. Neben einer Zeitschaltfunktion und Helligkeitssensoren helfen Systeme wie die Gira KNX Wetterstation bei einer optimalen Automatisierung: So fahren die smarten Jalousien in der kälteren Jahreszeit bei geeignetem Sonnenstand selbststätig hoch und lassen Wärme durchs Fenster herein. Spätestens, wenn dann am Abend die Dämmerung einsetzt, werden die Jalousien wieder heruntergelassen, um ein Auskühlen des Wohnraums über Nacht zu verhindern.

Aber auch im Sommer hilft diese Funktion Energie zu sparen: Denn noch bevor die Sonne Ihr Zimmer aufheizt, fahren die Jalousien herunter und halten die Wärme draußen – so bleiben die Temperaturen drinnen angenehm. Übrigens: Eine smarte Jalousiesteuerung kann sie auch vor einem Einbruch bewahren, denn die automatischen Bewegungsvorgänge simulieren Ihre Anwesenheit tauschend echt und führen potentielle Langfinger damit gezielt in die Irre.

Energiesparen mit Gebäudeautomation.

Smarte Duschköpfe helfen Wasser zu sparen

Neben der Heizung ist das Erhitzen von Wasser ein großer Energiefresser. Insbesondere die tägliche Dusche birgt dabei ein hohes Einsparpotential: Denken Sie allein an all die Liter, die ungenutzt den Abfluss herunterfließen, bevor Ihre Wohlfühltemperatur erreicht ist. Mit Smart-Home-Technologie hat dies ein Ende: Intelligente Duschköpfe wie EvaDrop aktivieren den Wasserfluss nämlich erst dann, wenn eine zuvor individuell festgelegte Temperatur erreicht ist.

Das ist aber noch nicht alles – denn auch während des Duschens wird weiter Wasser gespart: Ein Bewegungssensor misst hierfür die Entfernung des Duschenden zum Wasserstrahl und reguliert entsprechend die Wasserzufuhr. So erhalten Sie zum Waschen Ihrer Haare die vollen 100 Prozent Wasserdruck, während des Einseifens fließen jedoch nur noch 80 oder sogar lediglich 40 Prozent durch die Brause. Darüber hinaus lassen sich die eigenen Duschstatistiken mit anderen vergleichen – dies kann zusätzlich zu einem bewussteren Umgang mit Wasser animieren.

So funktioniert "EvaDrop" Quelle: EvaDrop Smart Shower / YouTube

Clever vernetzt: So einfach geht Strom Sparen heute

Auch beim Strom lässt sich ordentlich sparen. 10 Prozent unseres Verbrauchs fließen dabei allein schon in die Beleuchtung – die wir leider allzu oft vergessen auszuschalten. Auch Geräte mit Standby-Betrieb bieten besonderes Einsparpotential. Sie ziehen nämlich selbst im vermeintlich ausgeschalteten Zustand noch jede Menge Strom. Smarte Steckdosen schaffen hier Abhilfe: Durch ihre zentrale Vernetzung lassen sich über eine intelligente Steuerungszentrale wie der Gira HomeServer ganze Gerätegruppen mit nur einem einzigen Tastendruck komplett vom Netz nehmen.

Der Gira HomeServer überzeugt mit weiteren Funktionen: Zum Beispiel visualisiert er Ihren Energieverbrauch in übersichtlichen Diagrammen und informiert Sie mit der Anzeige einer gelben oder roten Ampelleuchte, wenn Ihr Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen hat. Sie erkennen auch die Energiesparpotentiale in Ihrem Zuhause und können damit leicht Ihren Gas-, Wasser- und Stromverbrauch optimieren – So einfach kann cleveres Energiemanagement im Smart Home sein.

„Smart Grids“ – Strom intelligent nutzen

Auch sogenannte „Smart Grids“ – intelligente Stromnetze – gewinnen an Bedeutung: Eine ausgeklügelte Vernetzung zwischen Stromerzeugern und Verbrauchern sorgt dafür, dass auf jede Versorgungslage individuell reagiert werden kann.

So waschen Sie beispielsweise bei einem Stromüberschuss zu günstigeren Preisen Wäsche oder laden Ihre Hausbatterie auf – dies wiederum kommt Ihnen dann bei einem etwaigen Versorgungsengpass zugute.

Das intelligente Stromnetz einfach erklärt. Quelle: youknow / YouTube

Unsere Tipps zeigen: Mit smarter Technik lässt sich zu Hause richtig viel Energie sparen – meist ganz automatisch und immer ohne Komfort-Einbußen. Der reduzierte Verbrauch kommt dabei nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Geldbeutel zugute.

Gut zu wissen: Bei der Planung Ihres intelligent vernetzten Zuhauses hilft Ihnen der Gira Home Assistent mit individuellen Lösungen – so steht einem bequemen Start in einen smarten Alltag nichts mehr im Wege.

War Ihnen bewusst, wie einfach Energie sparen mit smarter Technik sein kann? Haben Sie noch weitere Tipps? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

Energieeffizienz Smart Home Wohnkomfort
Kommentare
T
Torsten 29.11.2019  |  21:06
Antworten

Energie sparen durch abstellen der Heizung!

Ich kann es fast nicht mehr hören. Das ist doch totaler Quatsch. In unserem Haus (BJ 2006 gedämmt nach der damals gültigen EnEV) sinkt die Innenraumtemperatur nur sehr langsam ab.

Über Nacht meist nicht mehr als 1Grad. Welche großartige Ersparniss soll dabei bitte schön entstehen. Wenn in dieser Zeit durch Abstellen der Heizung die Räume stark auskühlen sollte man sein Geld lieber in eine vernünftige Dämmung des Gebäudes investieren.

Das Aufheizen der abgekühlten Räume erfordert danach auch eine beträchtliche Menge an Energie. Ob sich dies lohnt ist bei kurzen Zeiträumen sehr fraglich.

Die kälteren Außenwände bedeuten auch einen Verlust an Wohnkomfort und die erhöte Gefahr von Schimmelbildung an abgekühlten Flächen.

Eine Einsparung ist hier also nur in alten schlecht gedämmten Gebäuden überhaupt möglich. Alles andere wird vollkommen überbewertet.

Weiterhin gebe ich zu bedenken das hier vom Standby Verbrauch der elektrichen Geräte gesprochen wird. Der Verbrauch der vielen Smart Sensoren und Aktoren aber völlig unerwähnt bleibt.

Diese stehen auch den ganzen Tag unter Strom und warten auf eine Aktion des Bewohners. Das meiste verdienen wohl wieder mal die Hersteller an dem ganzen Smart-Home.

Trotzdem allen viel Spaß damit.

GR
G-Pulse Redaktion 10.12.2019  |  11:42

Hallo Torsten,
natürlich muss man eine solche Technik immer im gesamten betrachten und abwiegen, ob sie für jemanden in Frage kommt. Ein Zimmer, das nachts nur 1 Grad abkühlt ist aber eher nicht die Regel, da haben Sie wirklich ein sehr gut gedämmtes Haus. Allerdings ist auch nirgends von „stark auskühlen“ die Rede – sondern nur davon, dass die Heizung nachts z.B. nicht durchgehend auf Hochtouren laufen muss. Auch die minimalen Standby-Kosten verschiedener Messgeräte wurden selbstverständlich ins Verhältnis gesetzt. Schauen Sie gerne auch mal in unserem Artikel “Richtig Heizen im Winter“.
Wir danken Ihnen dennoch, dass Sie sich so mit dem Thema und unserem Artikel auseinandersetzen!
Beste Grüße
Ihre G-Pulse Redaktion

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ML
Manuel Löhrmann 20.11.2019  |  8:58
Antworten

Gut zu wissen, dass 10% unseres Stromverbrauchs aus Beleuchtung besteht. Die Idee vom Smart Home zum Energie sparen gefällt mir daher sehr gut. Ich hoffe meine Elektroinstallationen lassen sowas zu. 

GR
G-Pulse Redaktion 20.11.2019  |  13:50

Hallo Herr Löhrmann,
ja, den Verbrauch der Beleuchtung unterschätzt man oft. Wenn Fragen auftauchen oder Sie sich vielleicht sogar für unsere Produkte interessieren, kommen Sie gerne auf uns zu.
Viele Grüße
Ihre G-Pulse Redaktion

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Kommentare (3)
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