Alter Charme, moderne Technik

Ein Smart Home ist die Wunschvorstellung vieler Hausbesitzer und solcher, die es noch werden wollen. Jedoch möchte nicht jeder neu bauen. Viele bevorzugen es, ein bereits bestehendes Haus zu kaufen. Dass der Traum vom modernen Eigenheim auch in einem Altbau realisiert werden kann, zeigt ein Projekt, bei dem ein über 80 Jahre altes Haus mit intelligenter Gebäudetechnik ausgestattet wurde.

Ein Altbau wird zum hellen und freundlichen Smart Home

2010 kaufte eine junge Familie ein dreistöckiges Siedlungshaus aus dem Jahre 1935. Von vornherein war klar, dass das Haus mit seinen überwiegend kleinen Räumen, die sich über eine Wohnfläche von 200 Quadratmetern erstrecken, umfassend renoviert werden soll. Während die Raumstruktur in den oberen Etagen weitgehend beibehalten wurde, schuf die Familie im Erdgeschoss eine großzügige, offen gestaltete Wohnwelt, in der Küche und Wohnzimmer untergebracht sind. 

Außerdem wurde das Haus energetisch saniert, sodass es dem Standard eine KfW-Effizienzhauses 100 entspricht. Das heißt, der Energieverbrauch des Hauses darf den Jahres-Primärenergieverbrauch und den Wärmeverlust eines vergleichbaren Neubaus nicht überschreiten. Dafür sorgen unter anderem eine neue Wärmedämmverbundfassade, dreifach verglaste Fenster und eine neue Heizungsanlage mit Brennwertkessel.

Quelle: Gira/ Fotograf: Ulrich Beutemüller

Historischer Kern des Hauses blieb erhalten

Ein mit Sicherheitsglas ausgestatteter Anbau bringt Licht in Flur und Treppenhaus, dessen historischer Kern, die alte Holztreppe, abgeschliffen und renoviert wurde, sodass der alte Charme des Hauses erhalten blieb. Passend dazu wurde ein Holzdielenboden im gesamten Haus verlegt. An Küche und Essbereich schließt das gemütliche Wohnzimmer mit offenem Kamin an, während sich Schlaf- und Kinderzimmer im ersten Obergeschoss befinden. 

Außen schaffen dunkelblaue Aluminium-Fensterläden mit elektrischer Betätigung den unverwechselbaren Charakter des Siedlungshauses. Die Elektromotoren sind im Mauerwerk integriert, öffnen und schließen sich zu fest definierten Zeiten automatisch, können aber auch manuell bedient werden.

 

Modernes Smart Home mit intelligenter Gebäudetechnik

Energieeffizient, komfortabel und sicher

Für eine Beleuchtung, die nicht nur die richtige Atmosphäre schafft, sondern auch noch Energie spart, sorgen überall im Haus LEDs, die unter anderem im Treppenhaus, in den Zimmerdecken oder in Spiegeln integriert sind. Auch in Sachen Sicherheit ist der Altbau auf dem neuesten Stand. Neben einer Alarmanlage, einem elektrischen Torantrieb und einer Türsprechanlage wurden elektrisch steuerbare Fensterläden und viele weitere Komponenten installiert, die durch ein KNX System von Gira vernetzt sind. Als elektronisches Herzstück des Hauses dient der Gira HomeServer, der die Informationen sämtlicher Komponenten erfasst, auswertet und steuert. So kann die Familie etwa die Haustür schlüssellos über eine praktische Gira Keyless In Codetastatur öffnen, über eine Kamera sehen, wer vor der Tür steht und wird auch unterwegs zum Beispiel per SMS benachrichtigt, sollte es einmal einen technischen Alarm geben. Bedient wird die Gebäudetechnik über den Gira Control 19 Client, ein Touchdisplay im Flur, oder über die Gira Interface App auf dem Smartphone oder Tablet. So kann man auf einen Blick sehen, ob im Haus noch Fenster offen stehen oder wer bei Abwesenheit an der Tür geklingelt hat. Auch können Lichtszenen gesteuert werden, Störmeldungen abgerufen und die Heizung für jeden Raum einzeln reguliert werden. 

Ambiente je nach Stimmung

Ein besonderer Komfort in dem Smart Home sind die individuell gespeicherten Lichtszenen, die sich je nach Tageszeit und Laune einstellen lassen. Diese können manuell gesteuert werden oder laufen automatisch ab. Bevor das Haus verlassen wird, können alle Lichtquellen auf einem Knopfdruck ausgeschaltet werden. Das Betätigen des Panikschalters wiederum bewirkt das Gegenteil – sämtliche Lichtquellen im Haus und Garten werden anschaltet, um beispielsweise potenzielle Einbrecher abzuschrecken.

Zum richtigen Ambiente gehört nicht nur die passende Lichtstimmung, sondern auch die eigene Lieblingsmusik. Über die zentralen Touchdisplays, dem iPhone oder der Revox Bedieneinheit im Gira Schalterdesign E2 kann das Audiosystem im gesamten Haus nach Belieben gesteuert werden.

Wer in einem Altbau wohnen möchte, muss noch lange nicht auf moderne Technik und Komfort verzichten. So gehen nostalgische Architektur und moderne Gebäudetechnik in diesem Altbau Hand in Hand.

Wohnen Sie bereits in einem Smart Home? Bevorzugen Sie Neubauten oder schätzen Sie noch die Architektur vergangener Epochen?

Schlagwörter

Automatisierung Gebäudetechnik Smart Home

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