Smarte Robotermöbel für zu Hause: Die Ori-Living-Systeme

Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer kleinen Wohnung und müssen den vorhandenen Platz bestmöglich nutzen. Wie wäre es da, wenn Sie Möbelstücke auf Knopfdruck hervorzaubern und wieder verschwinden lassen könnten? Die Möbelsysteme des amerikanischen Herstellers Ori können genau das. Sie verstecken Möbel, die nicht 24 Stunden am Tag genutzt werden, und geben so wertvollen Wohnraum frei. Entwickler Hasier Larrea und Studenten der amerikanischen Universität MIT haben die smarten Robotermöbel zusammen mit dem Industriedesigner Yves Béhar entwickelt.

Ori-Robotermöbel: Die Lösung für Tiny Houses und kleine Wohnungen?

In Zeiten von Urbanisierung und immer mehr Single-Haushalten wird Wohnraum in Städten immer wertvoller und teurer. Eine Konsequenz: Neue Wohnungen werden kleiner konzipiert. Gerade in solchen Mini-Apartments fällt es oft schwer, Hab und Gut so dezent unterzubringen, dass wir uns weiter über ein schönes und gemütliches Zuhause freuen können.

Die Robotermöbel von Ori liefern eine Lösung für genau diesen Umstand. Das System kombiniert in seinen Möbelstücken unterschiedliche Funktionen, die sich bei Bedarf auf Knopfdruck aktivieren lassen – zum Beispiel ein Bett, das bei Nichtbenutzung unter dem Schrank oder unter der Decke verschwindet. Andere Oberflächen lassen sich bei Bedarf ausziehen lassen, Schränke, wie von Zauberhand zweiteilen.

Die Mischung macht’s: Funktionalität und Design in einer Lösung

Weil die Nutzung eines Apartments vom jeweiligen Bewohner abhängig ist, hat Ori multifunktionale Robotermöbel entwickelt, die Ihnen bei der Frage nach cleveren Stauraum-Lösungen helfen. Beim Produkt „Pocket Closet“ handelt es sich zum Beispiel um einen Schrank, der per Knopfdruck über eine Schiene in den Raum gleitet und sich so in zwei Hälften teilt. Der zwei Meter hohe Schrank, der zu allen Seiten Stauraum bietet, macht so Haushaltsgegenstände unsichtbar und wird zu einer Art begehbarer Schrank. Mit einer Breite von 1,5 Metern lassen sich die Schrankmodule bequem bedienen.

So funktional ist der Schrank Pocket Closet. Quelle: Vimeo/ Ori

Einen Schritt weiter geht die „Studio Suite“ von Ori Living. Das automatisierte Schranksystem bietet nicht nur die Funktionen des Pocket Closet, sondern auch weitere Module: zum Beispiel ein Bett, das sich unter dem Schrank befindet, verschiedene Regale und Kleiderhaken sowie Oberflächen, die sich als Arbeitstisch in Positionen ziehen lassen.

Auch eine eingebaute Nische für Multimedia-Systeme ist mit verbaut:

Drei Steckdosen und zwei USB-Anschlüsse bieten Möglichkeiten zur Nutzung von TV, Musik, Smartphones oder PC.

Beide Systeme bestehen aus einer Unterkonstruktion aus Sperrholz. Ihre Oberflächen in Weiß sowie dunklem und hellem Holzton werden aus hochwertigem Laminat aus Italien gefertigt.

Entdecken Sie die Flexibilität der "Studio Suite". Quelle: Vimeo/ Ori

Ori Cloud Bett – automatisiertes Schrankbett in hochwertigem Holz-Design

Eine besonders intelligente und gleichzeitig elegante Lösung ist das „Ori Cloud Bed“, eine moderne Interpretation des klassischen Schrankbetts der 70-iger Jahre. Dabei handelt es sich um ein System aus hellem Holz, das ein Doppelbett, ein Sofa mit Beistelltischen sowie einen Couchtisch kombiniert.

Während der Nacht überdeckt das Bett die Sofalandschaft. Am Tag lässt sich das Bett per Knopfdruck unter die Decke fahren, sodass die Holzkonstruktion mittels dezenter Gleitschienen in luftiger Höhe unsichtbar wird. Wegen seiner besonderen Bauweise eignet sich das System vor allem für kleine Räume, die über eine entsprechende Deckenhöhe verfügen.

Ideal für kleine Räume: Das Robotermöbel Ori Cloud bed von Ori.
Robotermöbel zeichnen sich durch hochwertige Materialien und eine hohe Flexibilität aus.
Das Robotermöbel-Bett von Ori ist nachts ein Bett und am tagsüber ein Sofa.

Wichtige Funktionen rund um die Ori-Systemmöbel

Alle Funktionen der Ori-Systeme lassen sich über ein Bedienpaneel am Möbelstück bedienen, aber auch über eine dazugehörige App oder sogar per Sprachbefehl, zum Beispiel mittels Alexa. Besonders clever: Die Robotermöbel erkennen beim Herausfahren der Module, ob eine Person im Raum steht und stoppen die Bewegung automatisch. Auch das Cloud Bett erkennt mittels Sensoren, ob sich noch jemand im Bett befindet, bevor es noch oben gleitet. Im Fall eines Stromausfalls lässt sich das Möbelstück auch manuell bedienen.

Studenten, Single-Haushalte und kleinere Wohneinheiten für Paare haben häufig mit den Herausforderungen überschaubaren Wohnraumes zu kämpfen. Multimodulare Möbelstücke sind eine zeitgenössische Lösung, die nicht nur das Problem des mangelnden Stauraums angehen, sondern auch noch mit elegantem Design überzeugen. Und wenn sie sich auch noch automatisiert steuern lassen wie diese Robotermöbel: umso besser.

Was halten Sie von Robotermöbeln? Könnten solche Systeme eine Alternative für kleine Wohnungen darstellen?

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