Richtig heizen im Winter: Mit diesen Tipps kommen Sie energieeffizient durch die kalte Jahreszeit

Auch wenn sich der November hier und da von seiner goldenen Seite zeigt, ist die Sommerpause für die Heizung nun endgültig vorbei. Fallen die Außentemperaturen unter 15 Grad sollte die Anlage laufen, damit die Innenräume sowie Wände nicht auskühlen und die Rohre keinen Schaden nehmen. Richtig heizen im Winter bedeutet aber nicht nur, bestimmte Mindesttemperaturen einzuhalten, sondern die Heizungsanlage gezielt für die kalte Jahreszeit zu rüsten.  

Richtig heizen im Winter: vorausschauend zu mehr Energieeffizienz

Um die eingesetzte Energie und produzierte Wärme optimal nutzen zu können, muss die Heizungsanlage einwandfrei funktionieren.

Dabei spielen diverse Faktoren eine Rolle: Die Wasserverteilung, der Druck und das Fließverhalten tragen ebenso dazu bei, dass die Heizung effizient arbeiten kann wie der intakte Zustand der Rohre und des Heizkessels. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass sowohl die Heizkörper als auch Leitungen nicht von Möbeln oder Vorhängen an der Wärmeabgabe gehindert werden. Eine sorgfältige Inspektion der Heizungsanlage zu Beginn der Heizperiode lohnt sich also, um im Winter richtig heizen zu können. Wenn die Anlage gluckert, reicht es oft schon, die Heizung zu entlüften. Bei einem hydraulischen Abgleich oder der Reinigung des Heizkessels unterstützt Sie hingegen ein Fachmann.


Smarte Lösungen für effizientes Heizen

Alles im Blick und stets unter Kontrolle

Zudem kann die Integration moderner Gebäudetechnik Sie bei der Steuerung und Kontrolle der Heizungsanlage unterstützen. Ebenso wie viele andere Komponenten der Gebäudetechnik lässt sich nämlich auch das Heizsystem vernetzen und dadurch jederzeit bequem überwachen. Mit Hilfe intelligenter Sensoren und vernetzter Thermostate kann ein Smart Home relevante Betriebswerte erfassen und behält wichtige Daten zum Anlagenzustand im Blick. Sollte etwas nicht in Ordnung sein, meldet das System die Störung automatisch und kann Sie bei Bedarf auf Ihrem Smartphone benachrichtigen. Auch ohne fachmännische Inspektion werden potentielle Störungsquellen so schnell erkannt, damit Sie gezielt vorbeugende Maßnahmen treffen können. So lässt sich vermeiden, dass es in der kalten Jahreszeit zu einem Ausfall kommt, der schwerwiegendere Folgen haben kann.

Energieeffizient im Smart Home: Heizungssteuerung leicht gemacht

Ihr Smart Home unterstützt Sie aber nicht nur bei der Überwachung und Wartung der Heizung, sondern auch beim energie- und kosteneffizienten Heizen. Denn fest steht: jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie. Das heißt aber nicht, dass Sie die Raumtemperaturen auf ein Minimum des Erträglichen drosseln sollten. Sinkt die Innentemperatur unter 16 Grad, besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Und auch das Rohrsystem kann gerade bei eisigen Minustemperaturen im Winter schnell Schaden nehmen. Friert das Wasser in den Leitungen ein, können die Rohre platzen und das Haus steht unter Wasser. Solche Szenarien durch Frostschäden können Sie durch richtiges Heizen im Winter aber ganz einfach vermeiden. Dafür sollten alle Räume konsequent auf mindestens 17 Grad beheizt werden – das gilt auch für den Keller, die Abstellkammer oder andere wenig genutzte Zimmer.

Smart energiesparen: zeitgesteuerte Temperaturregelung

Quelle: Gira / YouTube

Punktgenau beheizt zur richtigen Zeit

Diese Mindestwerte lassen sich dank intelligenter Helfer für die Heizungs- und Klimaregelung im Smart Home ebenso einfach einstellen, wie Ihre individuellen Wohlfühltemperaturen. So können Sie zum Beispiel mit Raumtemperatur-Reglern jedes Zimmer entsprechend Ihrer Tagesroutine zu unterschiedlichen Zeiten auf Wunschtemperatur bringen: unter der Woche ist es im Bad schon am frühen Morgen wohligwarm. Wenn Sie auf Arbeit sind, schaltet sich die Fußbodenheizung aus, der Flur und das Schlafzimmer bleiben durchgehend auf 18 Grad temperiert, während das Wohnzimmer pünktlich zum Feierabend auf 20 Grad beheizt wird. Ändert sich der Heizbedarf, weil Sie eher nach Hause kommen oder mit der Familie unterwegs sind, können Sie sowohl das Zeitprogramm als auch die Temperaturen aller Räume jederzeit auch unterwegs anpassen.

Die Heizung denkt mit: intelligente Thermostate und Sensoren

Ein wohngesundes Raumklima setzt auch im Winter gelegentlich etwas Frischluft voraus. Dass Sie beim Stoßlüften die Heizung ausstellen sollten, ist zwar bekannt, wird aber schnell vergessen. Das macht aber nichts, wenn Ihr Smart Home mitdenkt: der CO₂-Sensor von Gira erfasst den Kohlenstoffdioxid in der Luft, um bei bestimmten Grenzwerten automatisch die Fenster zu öffnen und den Heizungsbetrieb herunterzufahren.

So vermeiden Sie nicht nur dicke Luft, sondern einen unnötigen Energieverbrauch. Dafür kann Ihr Smart Home auch weitere sensorisch erfasste Werte einbeziehen, wobei zum Beispiel die Sonneneinstrahlung, Windstärke sowie Außentemperatur bei der intelligenten Heizungssteuerung berücksichtigt werden.

App in den Winterurlaub: Richtig heizen heißt flexibel bleiben

Nun scheint es verlockend, im dreiwöchigen Winterurlaub die Heizung komplett auszustellen, um den Energieverbrauch und die Kosten zu senken. Richtig heizen können Sie aber auch, wenn Sie nicht zu Hause sind. Denn sowohl einzelne Thermostate als auch das gesamte System lassen sich bequem aus der Ferne per App steuern und jederzeit auf dem Smartphone anpassen. Bei einem vorzeitigen Urlaubsabbruch, können Sie so vor Ihrer Heimkehr Ihr Zuhause auf die Wohlfühltemperatur einstellen. Im Fall, dass Sie Ihren Urlaub spontan verlängern, teilen Sie Ihrem Smart Home diese Planänderungen einfach mit. Das Heizsystem läuft dann weiterhin im Sparbetrieb, hält aber in allen Räumen die Mindesttemperaturen zur Vermeidung von Frostschäden konstant. So sparen Sie intelligent Energie, reduzieren unnötige Kosten und können sicher sein, dass Sie bei Ihrer Ankunft keine bösen Überraschungen erwarten.

Haben Sie den Dreh schon raus und lassen sich von Ihrem Smart Home beim Heizen unterstützen? Teilen Sie uns mit, wie Sie energie- und kosteneffizient durch den Winter kommen.

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