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Haus der Kontraste: die Villa Kogelhof

Beton und Farmland harmonisch vereint

Mit ihrer Präsenz scheint sie die karge Umgebung des ehemaligen Farmlandes zu kontrastieren. Auf dem zweiten Blick jedoch verschmelzen Bauwerk und Landschaft zu einer gemeinsamen Logik. Einfach sollte es sein – und außergewöhnlich. Auffallen, ohne in die Natur einzugreifen. Schon das Konzept zur Villa Kogelhof in Kamperland strotzt offensichtlich vor Gegensätzen. Geschaffen wurde sie vom niederländischen Architekten Paul de Ruiter in Form zweier rechtwinklig zueinander liegender, durch einen Betonkern verbundene Baukörper. Betrachtet man die Umgebung– zerrissen von Kanälen, verbunden durch Dämme und Brücken – macht diese ungewöhnliche Komposition an diesem Ort durchaus Sinn.

In die Natur integriert: Bauwerk als Spiegel der Landschaft

Die 715 Quadratmeter große Wohnfläche der Villa verteilt sich auf einen schwebenden Kubus und ein unterirdisches Erdgeschoss, das zur Hälfte in ein Gefälle hineingebaut wurde. Zueinander um 90 Grad versetzt und durch ein Luftgeschoss verbunden, bilden die Gebäudeteile zwei funktionelle Einheiten.

Im Untergeschoss befinden sich neben einer Garage, die Platz für sechs Autos und einen Traktor bietet, ein Badezimmer, Lagerflächen sowie ein großräumiges Büro mit Blick über das angelegte Wasserbecken. Über eine Treppe gelangen die Bewohner in den zentralen Wohnbereich, der 3,5 Meter über dem Erdboden ragt.

Minimalistische Formsprache lässt Raum für die Weite der Umgebung

Die Gestaltung des oberirdischen Bauteils ist großzügiger und offener. Minimalistische Möbel und einheitlich weiße Wände lenken die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die Aussicht durch die großflächigen Glasfassaden zu allen vier Seiten. So scheint es, als würden die Grenzen zwischen Innen- und Außenbereich verschmelzen. Ebenso fließend gestaltet sich die Raumaufteilung: Küche, Bad, Schlaf- und Multifunktionsraum sind lediglich durch Glaswände getrennt. Der ebenfalls gläserne Eingang befindet sich im Erdgeschoss des Betonkerns. Das optische Pendant bildet die V-Spitze eines Innenhofs, zu dem sich die Wohnräume öffnen.

Impressionen der Villa Kogelhof

Energieautark und intelligent: Gira macht die Villa Kogelhof smart

Passend zum klaren Formdesign des Bauwerks und der reduzierten Innenraumgestaltung wählten die Bauherren bei der technischen Ausstattung die Schalterserie Gira E2. Mit seinem umfangreichen Funktionsspektrum trägt es zur intelligenten Gebäudetechnik der Villa bei. Eine Klimafassade und das effiziente Energiekonzept sorgen nicht nur zu jeder Jahreszeit für ein komfortables Raumklima, sondern sichern auch die energetische Eigenversorgung. Neben einer Wasserversorgungsanlage gehören Luftwärmetauscher, eine Windkraftanlage sowie Photovoltaikmodule auf einer 280 Quadratmeter großen Dachfläche zum nachhaltigen Gesamtkonzept. 71.000 bereits gepflanzte Bäume sollen die markante Luxus-Villa in Zukunft umranken und später Feuerholz für den Pelletofen liefern.

Technik und Natur im Einklang

Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 2013 wurde die Villa Kogelhof bereits mit sieben internationalen Auszeichnungen prämiert. Das moderne Bauwerk ist ein Haus der Kontraste: Die Komponenten des Gebäudes sind sowohl geteilt und verknüpft als auch massiv und transparent. Sie spiegeln die charakteristische Landschaft und lassen zugleich Raum für die Weite der Umgebung. So ist Paul de Ruiter und seinem sechsköpfigen Team ein Haus der Gegensätze gelungen, in dem sich Architektur, Technik und Landschaft nicht nur gegenüberstehen, sondern hervorragend ergänzen.

Auch Sie können in Ihrem Zuhause von den vielfältigen Funktionen der Gira Schalterprogramme profitierten – wählen Sie einfach Ihr Lieblingsdesign.

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