Natürlichkeit und maximaler Komfort vereint

Zugegeben, wenn man sich das zweistöckige von Alexandra Schmitz entworfene und selbst bewohnte Haus von der Straße aus anschaut, wirkt es zunächst nicht besonders spektakulär. Die Fassade besteht aus schwarz gestrichenem Douglasie-Holz, wodurch die Architektin einen Bezug zu den in der Region üblichen dunklen Schieferhäusern herstellen wollte. Auch das Satteldach ist typisch für die Gegend. 

 

Einen Eindruck, welche Besonderheiten das Haus bereithält, erhält man wenn man den Innenhof betritt. Eine großzügige Holzterrasse schließt an einen Pool an, durch die Fenster erkennt man den lichtdurchfluteten, luftigen Wohnraum. Küche, Wohn- und Essbereich gehen nahtlos ineinander über und bieten von sämtlichen Standpunkten aus eine schöne Aussicht auf den Innenhof, die Landschaft und abends auf den Sonnenuntergang. Doch das ist noch nicht alles. 

Rundum vernetztes Smart Home

Das smarte Holzhaus bei Nacht. Quelle: Ulrich Beuttenmüller für Gira

Rundum vernetztes Smart Home

Auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, dass das Holzhaus vernetzt und mit moderner Technik ausgestattet ist. Dank der Solarthermie auf dem Dach, die die Fußbodenheizung und den Nutzwasserspeicher heizt, gut gedämmten Wänden und intelligenter Gebäudetechnik entspricht das Haus dem Standard eines KfW-Effizienzhauses 55. Damit keine Energie verschwendet wird, misst ein Thermostat die Temperaturen und steuert die bedarfsgerechte Verteilung der Wärme. Neben der Energieeinsparung bietet das Haus auch allerlei Komfort. 

 

 
So lassen sich etwa Jalousien oder die Raumtemperatur über das an der Wand angebrachte Gira G1, die Bedienzentrale für das KNX System, steuern. Auch kann hierüber die gesamte Beleuchtung im Haus ein- oder ausgeschaltet und vorprogrammierte Szenen aktiviert werden. Zusammen mit der Gira Türsprechanlage mit Videofunktion kann der G1 auch zur Türkommunikation genutzt werden. Klingelt es an der Tür, wechselt das Gerät in den Türsprech-Modus. Per Fingertipp können die Bewohner die Kommunikation starten, die Tür öffnen oder auch das Außenlicht einschalten.

Smartes Zuhause mit moderner Austattung

Gira HomeServer als Steuerzentrale

Die einzelnen Komponenten der Gebäudetechnik werden durch ein KNX System miteinander verknüpft. Als Steuerzentrale und somit Gehirn des Hauses dient der Gira HomeServer. Hier laufen alle Daten zusammen und werden verwaltet. So kann die Hausherrin stets auf die Steuerung der Technik zugreifen, sogar von unterwegs über Smartphone oder Tablet. Features wie die Funktion „Gehen“ bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, Funktionen auf Knopfdruck zu steuern. 
Die Beleuchtung wird beispielsweise automatisch ausgeschaltet, ebenso wie vorher bestimmte Steckdosen. Darüber hinaus aber zeigt eine Statusleuchte an, ob noch Fenster oder Türen geöffnet sind. Das spart nicht nur Zeit, wenn man das Haus verlässt, sondern erhöht auch die Sicherheit. Wie komfortabel das Wohnen in einem Holzhaus sein kann, beweist das Heim der Architektin sehr deutlich. Wie überzeugt sie von moderner Gebäudetechnik ist, verriet Alexandra Schmitz G-Pulse im Interview

Natürlichkeit und moderne Technik vereint – wie stellen Sie sich Ihr Traumhaus vor?

 
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