Mobiles Wohnen im Minihaus – höchsten Lifestyle auf kleinstem Raum erleben

Sie heißen Coodo, Ecocapsule oder Flying Space: Die Minihäuser, die den Immobilienmarkt derzeit erobern, sind so innovativ wie die Technik, die sich dahinter verbirgt. Sie bieten Komfort auf kleinem Raum und sind mobil – auf diese Weise lässt sich ihr Standort nach Belieben verändern. Aber auch ein fester Standplatz ist möglich. 200 Quadratmeter und weniger an Grundstückfläche reichen, um Wohnen im Minihaus möglich zu machen – Baugenehmigungen vorausgesetzt. Nur eine verrückte Idee? Nicht mehr. Denn Minihäuser bieten optimale Lösungen für unterschiedliche Anforderungen: Sie werden zu Ferienhäusern, zum Home Office im Garten, zum Zuhause für mobile Nomaden oder dienen als Konferenz- oder Kreativraum für Unternehmen, denen der Platz ausgeht – und das mit einem winzigen, ökologischen Fußabdruck.

Ecocapsule – autarke Wohnkapsel im futuristischen Design

Das Minihaus Ecocapsule sieht aus, als wäre es gerade aus dem All gelandet. Die Mikrokapsel im futuristischen Look kommt aus der Slowakei und ist ein Hauskonzept für zwei Personen, das Lust auf mobiles Wohnen macht.

Doch das außergewöhnliche Design allein ist nicht der Clou der Architekten. Die ovale Form des Minihauses schafft die Grundlage für ein System, das Wind-, Sonnenenergie und Regenwasser für sich nutzt und damit ohne Strom- oder Wasserversorgung von anderen Anschlüssen und Leitungen auskommt.

Solarzellen auf dem Dach und eine leise Windturbine, die sich ein- und ausfahren lässt, liefern Strom – 24 Stunden am Tag. Intelligent gelöst ist dazu die autarke Wasserversorgung: Die Oberflächenmembran sammelt Regenwasser, filtert es an Ort und Stelle und speichert es in einem Wassertank unter dem Boden. So wird die Ecocapsule zu einem idealen Zuhause für Orte, an denen keine Infrastruktur mit Strom und Wasserleitungen vorhanden ist.

Mit einer Fläche von 4,48 x 2,40 x 2,48 Metern beschränkt sich das Wohnen auf ein Minimum und ist für ein bis zwei Personen geeignet: Kombinierter Wohn- und Schlafraum, Badezimmer mit Dusche und WC und kleiner Küche inklusive. Der Stauraum befindet sich in der Ablage an der Decke oder unter der Schlafbank. Die Kosten liegen bei ca. 80.000 Euro.

Mobiles Wohnen mit der Ecocapsule

Coodo – mobiles Wohnen zu Wasser oder an Land

Wer im städtischen Raum wohnt, sucht für Wochenenden häufig eine Alternative im Grünen. Schrebergärten sind daher nach wie vor begehrt und haben oft lange Wartelisten. Einen Schritt weiter geht man mit dem Fertighaus Coodo der deutschen Firma LTG Lofts to go. Denn diese Wohneinheit schickt ihre Bewohner aufgrund der offenen Architektur auf Tuchfühlung mit der Natur – und so lässt sich das Gebäude perfekt als Wochenend- oder Ferienhaus nutzen. Die Besonderheit im Coodo: Die gläserne Architektur ermöglicht ein schier grenzenloses Raumerlebnis. Durch die gläserne Front sind die Bewohner der Natur so nah wie möglich. Sonnenschein erleben, Wolken vorbeiziehen sehen oder den Regen hautnah begreifen: All das ist hier möglich.

Wie das Innere aussieht, ist eine Frage der Kundenwünsche. Die Coodos zeigen in der Raumgestaltung größte Flexibilität und lassen sich sowohl leer oder als voll ausgestattete Minihäuser mit Schlafzimmer, Badezimmer, Küche und Esszimmer im minimalistischen Flair kaufen. Das Beste: Coodos können sogar schwimmen, sind also praktisch auch wie Mini-Hausboote einsetzbar.

Coodo will neben dem neuen Raumerlebnis vor allem dazu beitragen, ökologische Ressourcen soweit wie möglich zu schonen. Das macht sich bei der Auswahl der Materialien bemerkbar, aber auch an der technischen Konstruktion, die mit einem Passivhausstandard vergleichbar ist. Dazu ist Coodo komplett recycelbar.

Mobiles Wohnen mit Coodo von LTG Lofts To Go
Schlafzimmer des Coodo von Lofts to go
Mobiles Wohnen: Der Coodo von Lofts to go mit Außenbeleuchtung

Moderner Lifestyle im Flying Space von Schwörerhaus

Auch das Fertighaus Flying Space von Schwörerhaus reagiert auf die Suche vieler Eigentümer nach flexiblen Minihäusern für mobiles Wohnen. Die Besonderheit der Wohnmodule: Die puristische Form lässt sich sowohl als einzelner Raum nutzen, kann aber auch an herkömmliche Gebäude als Anbau erweitert werden – Keller oder Bodenplatte sind dazu nicht nötig. Damit reagieren die Flying Spaces auf die Möglichkeit, im urbanen Raum für Nahverdichtungen zu sorgen.

Die Minihäuser von Schwörer sind mit einer Fläche von 50 Quadratmeter für Singles oder Paare geeignet und bieten bis zu zwei Schlafplätze, Badezimmer, ein WC und einen Wohn-Essbereich mit Küchenzeile.

Musterhäuser lassen sich in Deutschland und der Schweiz besichtigen. Die Kosten für ein solches Fertighaus belaufen sich zwischen 50.000 und 100.000 Euro.

Ein besonderes Highlight: Das Flying-Space-Konzept „Green Living Space“: Das Projekt, das aus einer Kooperation mit IKEA, Gira und Vaillant besteht, zeigt ein flexibles Haus für kleinsten Wohnraum, das mit Möbeln des schwedischen Einrichtungshauses gestaltet ist. In dieser Kooperation beweisen die Unternehmen, wie sich kleinste Wohnwelten im städtischen Raum zu einem wahren Lifestyle-Domizil umsetzen lassen – mit Dachgarten und einem beeindruckenden Smart-Home-System von Gira, das Licht, Jalousien, Heizung, Belüftung und Sicherheitstechnik steuert.

Quelle: SchwörerHaus / YouTube

Mobile Häuser treffen zweifelsohne den Puls der Zeit. Sie ermöglichen zum einen mobiles und nachhaltiges Wohnen ohne dabei auf Wohnkomfort zu verzichten und reagieren zum anderen auf die Herausforderungen der Wohnraumknappheit in Städten.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Tiny Houses und mobile Häuser auf lange Sicht durchsetzen werden.

Noch mehr visionäre Wohnkonzepte wie die von Mini Living finden Sie auf G-Pulse.

Wie finden Sie die vorgestellten Konzepte? Ist ein mobiles Mini-Haus eine zukunftsträchtige Alternative zur konventionellen Wohnung? Diskutieren Sie gerne mit uns in den Kommentaren.

Lifestyle Nachhaltigkeit Wohnkonzept
Claus Meyer 16.09.2018  |  14:02

Ich finde das Konzept super Die Varibalität ist genial Für 2 Personen reicht die Größe Das Konzept hat Zukunft Ich werde mich infomieren OK

G-Pulse Redaktion 17.09.2018  |  10:30

Hallo Herr Meyer, vielen Dank für Ihr positives Feedback. Mobile Häuser treffen zweifelsohne den Puls der Zeit. Wir sind gespannt was die Zukunft bringt und halten Sie weiterhin gerne auf dem Laufenden.
Liebe Grüße
Ihre G-Pulse Redaktion

Kommentare (2)

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