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Mini Living: Innovative Wohnkonzepte für urbane Lebensräume

Wie viel Platz braucht der Mensch, um komfortabel zu wohnen? Können gemeinschaftliche Designprozesse individuelle Räume schaffen? Wie kann Architektur das urbane Leben auf kleinster Fläche verbessern? Die Initiative Mini Living beantwortet diese Fragen mit neuartigen Wohnkonzepten und visionären Designideen für die Stadt der Zukunft.

Mini Living: Neue Wege für das urbane Leben auf kleinem Raum

Knapper werdender Wohnraum in Städten ist eine der größten Herausforderungen für Stadtplaner, Architekten und Designer. Das Team von Mini Living reagiert mit kreativen Ansätzen auf die Raumproblematik.

Seit 2016 ergänzt die britische Kleinwagenmarke Mini ihr Kerngeschäft um innovative Wohnkonzepte für das gemeinsame Leben und Arbeiten in der Stadt. Der Mini-Maxime „Big Life – Small Footprint“ folgend, entwickelt das Team designorientierte Lösungen, um auf minimalen Raum den komplexen Bedürfnissen künftiger Generationen in Großstädten gerecht zu werden. In Zusammenarbeit mit internationalen Architekten und Designern hat Mini Living bereits zahlreiche Projekte realisiert und präsentiert die Ergebnisse seiner visionären Wohnkonzepte weltweit bei Messen und Festivals.

Miland Design Week: Das sind die Highlights
Nachhaltigkeit im Mini Living Breath House
Mini Living Urban Cabin über den Dächern von Los Angeles

Mini Living – Built by all: Gemeinsam zu mehr Individualität

Begrenzter Wohnraum bringt Menschen zwangläufig näher zusammen. Das jüngste Projekt von Mini Living greift diese Situation auf und schafft bewusst Begegnungen, um öffentlichen Raum gemeinsam zu gestalten. Auf der Salone del Mobile 2018 in Mailand lud die Installation Mini Living – Built by all zur Zusammenarbeit zwischen Stadtbewohnern und Architekten ein.

Als Gegenbewegung zum standardisierten Wohnungsmarkt setzt Mini Living auf Partizipation, um gezielter auf die Wohnbedürfnisse und Vorstellungen des Einzelnen einzugehen. In Kooperation mit dem Londoner Architekturbüro Studiomama nahm das Wohnkonzept Gestalt an und ließ öffentliche Räume wie eine Gemeinschaftsküche und einen Outdoor-Fitnessraum zu einer Art „Mikronachbarschaft“ verschmelzen.

Quelle: MINI / YouTube

Mini Living Urban Nest: Modulare Wohnviertel für die flexible Raumnutzung

Bei der Veranstaltung Urban Matters in Shanghaivon Mini im letzten Oktober, veranschaulichte das Büro Penda Architects aus Peking mit der Installation Mini Living Urban Nest eine Collage inspirierender Ideen für die individuelle Raumnutzung.

Ausgangspunkt war die Idee, ein wandelbares Gebäude zu konzipieren, das sich den Veränderungen städtischer Raumverhältnisse und den Bedürfnissen seiner Bewohner ständig neu anpasst. Physischer Rahmen für das offene, flexible Wohnkonzept von Mini Living waren 3 x 3 Meter große Raummodule. Stadtbewohner können diese Module einfach montieren, nach Belieben miteinander kombinieren und zu individuellen Mikrovierteln erweitern.

Quelle: MINI Italia / YouTube

Mini Living Urban Cabin: Architektur als Spiegel der Stadt

Besonders rar und teuer ist Wohnraum bekanntlich in den Metropolen. Statt auf Wolkenkratzer oder Hausboote auszuweichen, gibt Mini Living mit der Urban Cabin einen neuen Anstoß für den städtischen Wohnungsmarkt. Leben, lernen und Begegnungen schaffen – all das soll das innovative Wohnkonzept auf minimalem Raum ermöglichen. Beim London Design Festival 2017 errichtete Mini Living sein modulares Konstrukt, das den Charakter der Stadt architektonisch widerspiegeln sollte.

Der britische Designer Sam Jacob nahm sich dieser Aufgabe an und integrierte zwei Module in die containergroße Urban Cabin. Ein Areal für Social Cooking Events und eine Mikrobibliothek, die zum Lesen und Teilen von Büchern einlädt, betont das Gemeinschaftliche an einem Ort, in der verschiedene Kulturen und Interessen aufeinandertreffen.

Auch in anderen Städten beauftragte Mini Living lokale Architekten,das Design der Urban Cabin entsprechend der Umgebung abzuwandeln und zu ergänzen. So setzte zum Beispiel das Studio Bureau V dieses neuartige Wohnkonzept während des New Yorker Architektur- und Designmonats Archtober 2017 in einer besonders farbenfrohen Interpretation um.

Quelle: MINI / YouTube

Mini Living Breathe: Mehr Nachhaltigkeit auf kleinstem Raum

Schon auf der Salone del Mobile 2017 zog eine außergewöhnliche Konstruktion die Blicke der Besucher auf sich. Mit Mini Living Breathe rückten die New Yorker Architekten von SO-IL den nachhaltigen Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen wie Luft, Wasser und Licht in den Fokus. Umweltfreundliche, recycelbare Materialien formten einen überdimensionalen Wohnkokon, der das ressourcenbewusste Zusammenleben ermöglicht.

Auf nur fünf Metern Breite und zehn Metern Höhe entstand hinter einer flexiblen Hülle Wohnraum für bis zu drei Personen. Geschlossene Wände gab es in dem bewohnbaren Mini-Ökosystem nicht. Die transparente Außenhaut diente als Luftfilter, um für eine angenehme Atmosphäre im Inneren zu sorgen, während Pflanzen auf dem Dachgarten das urbane Mikroklima verbessern sollten.

Quelle: GRIYA GRACE / YouTube

Mini Living zeigt innovative Ideen, um visionäre Wohnkonzepte für das urbane Zusammenleben, die flexible Raumnutzung und individuelle Lebensräume in Städten zu entwickeln.

Es bleibt spannend, welche dieser kreativen Ansätze in Zukunft tatsächlich urbane Landschaften bereichern werden.

Welches Wohnkonzept von Mini Living fasziniert Sie besonders? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

Architektur Design Nachhaltigkeit Wohnkonzept

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