Beeindruckender Showroom: moderne Badinszenierungen in einem alten Kölner Gaswerk

Das historische Gebäude in Köln Ehrenfeld ist nicht nur von außen imposant. Im Inneren erwartet Besucher ein großer lichtdurchfluteter Raum mit unglaublich hohen Decken und zahlreichen Rundbögen, die an die Architektur einer Kirche erinnern. Ausgestattet sind die Räumlichkeiten mit zahlreichen Badinstallationen – von ungewöhnlichen Waschtischen
über Badewannen sowie Dusch-WCs bis hin zu Dampfsaunen und smarter Gebäudetechnik finden Architekten, Bauherren und Modernisierer hier alles, was das Designherz höherschlagen lässt

Das Angebot der Ausstellung wird auf der ersten Etage durch einen Collagenraum auf 160 Quadratmeter mit individuellem Bemusterungsservice für Architekten und private Bauherren ergänzt. Hier finden Besucher ergänzend zum Ausstellungsangebot ausgesuchte Fliesen, Naturstein, Tapeten und gespachtelte Oberflächen. Der perfekte Ort, um sich inspirieren zu lassen. Dazu finden Planer und Projektentwickler im Architektenforum Loft.2 einen Raum für den Austausch mit Herstellern, für Schulung und Bemusterung. Aber ultramarin hat noch mehr zu bieten.

G-Pulse Redaktion: Herr Krischer, was genau macht das Leistungsspektrum von ultramarin so besonders?

Krischer: Wir sind spezialisiert auf hochwertige und minimalistische Badeinrichtung, Saunen, Fliesen und Naturstein. Da ultramarin aus einem Handwerksunternehmen hervorgegangen ist, legen wir nach wie vor höchsten Wert auf die technische Durchführbarkeit und perfekte Realisierung unserer Entwürfe.

G-Pulse Redaktion: Worauf sollte kein Bauherr bei der Badplanung verzichten?

Krischer: Auf die Badplanung selbst und auf den richtigen Zeitrahmen. Viele Bauherren machen sich keine Vorstellung von den Möglichkeiten, die eine professionelle Badplanung bietet. Profis erkennen oft auf den ersten Blick die Optionen. Dazu hat ein professioneller Badplaner ein tiefes Wissen über die Produktvielfalt und die technischen Möglichkeiten. Wenn zu spät mit der Planung begonnen wird, kann unter Umständen beispielsweise eine Tür im Neubau nicht mehr um jene 10 Zentimeter versetzt werden, die den Raum perfekt gemacht hätte. Und am Ende kann es auch Probleme mit den Lieferzeiten geben.

G-Pulse Redaktion: Wenn Sie für sich selbst ein Bad planen würden, welche Komponenten wären für Sie die wichtigsten?

Krischer: Eine Wandheizung in der Dusche, ein satter Regenstahl aus der Deckenbrause und gutes Licht für die verschiedenen Stimmungen beim Wannenbad. Und on Top: die Aufrüstung der Dusche zum Dampfbad.

G-Pulse Redaktion: Eines zeigt Ihr Showroom sehr deutlich: Auch das Bad wird smart. Welche Chancen sehen Sie in der Digitalisierung des Badezimmers?

Krischer: Vor allem bei stimmungsvollen Beleuchtungsszenarien und tageslicht- oder zeitabhängigen Regelungen für Wärme, Beschattung und Vorheizen z.B. des Dampfbades kann die Digitalisierung einen hohen Komfort generieren.

G-Pulse Redaktion: Welche Trends sehen Sie im Bereich Bad noch auf uns zukommen?

Krischer: Ehrlich gesagt habe ich keine konkrete Idee. Wenn ich mir ein modernes Bad anschaue, ist – sofern der Kunde das möchte – bereits alles vorhanden. Stilistisch kann das Bad kaum mehr neu erfunden werden; ich denke, dass sich ähnlich wie in der Mode bestimmte Trends wiederholen oder miteinander kombiniert werden. Was sich technisch noch tun wird? Viele Neuerungen werden zu Beginn als bahnbrechend oder „Must-have“ bezeichnet und verschwinden dann gerne wieder in der täglichen, pragmatischen Anwendung. Auch in Science-Fiction-Filmen sind die Bäder nicht anders als heute, obwohl es mitunter „Schallduschen“ gibt. Ich erwarte als Trend, dass die bestehenden Möglichkeiten perfektioniert werden. Vor allem hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Schonung von Ressourcen wird man auch im Bad umdenken müssen und hoffentlich bald zeitgemäß handeln. Die Digitalisierung kann durch abgestimmte Automatisierung von Prozessen – richtig angewendet – dabei eine große Hilfe sein.

G-Pulse Redaktion: Wir bedanken uns für das spannende Gespräch.

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Nach den interessanten Einschätzungen von Herrn Krischer möchten wir auch gerne von Ihnen wissen: Worauf möchten Sie im Bad nicht verzichten bzw. was sollte in Ihrem Traumbad nicht fehlen? Inspiration finden Sie ganz sicher bei ultramarin in Köln.

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