Feel welcome: Interior für den Flur

Egal, ob der Postbote mal eben ein Paket abgibt oder die Nachbarin an der Haustür nach Auskunft fragt: Der Eingangsbereich soll Besuchern auf den ersten Blick ein „Willkommensgefühl“ vermitteln. Doch neben Wohnlichkeit und schicken Trends ist gerade im Flur auch Funktionalität gefragt.

Feel Welcome: funktionelles Design als einladender Wohntrend

Dezent, praktisch und kreativ: Mit seinem konsequent klaren Designkonzept beweist Sebastian Herkner immer wieder ein Händchen für universelle Wohnideen. Sein Handwerk studierte er an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach, verfeinerte seine Kunst während eines Praktikums bei Stella McCartney in London und gründete 2006 sein eigenes Studio.

Seither zählen internationale Möbel- und Lifestyle-Marken zu seinen Kunden. So auch das Designerlabel Schönbuch, für dessen Leitmotiv „Feel Welcome“ Herkner einmal mehr die Funktion als kreativen Impulsgeber priorisiert. Denn für den Designer gestaltet sich der perfekte Eingangsbereich nicht nach einem Schema F, sondern ganz individuell nach der Persönlichkeit der Bewohner. Und genau dabei lässt sich mit wenigen Tricks aus jedem Flur das Maximum herausholen.  

1. Mehr Weite auf kleinen Raum

Eine weite, lichtdurchflutete Eingangshalle mag der Traum vieler sein – die Realität offenbart jedoch in den meisten Wohnungen einen kleinen Flur ohne Fenster. 

In diesem Fall schaffen helle Farben an den Wänden und auf dem Boden optische Weite und eine freundliche Atmosphäre. Bei besonders engen Fluren hat der Design-Profi noch einen simplen Tipp: ein großer Spiegel streckt den Raum und verleiht ihm optische Tiefe. Gegenüber von Fenstern oder Türen platziert, zaubert das Interior-Accessoire eine Extraportion Tageslicht in den Eingangsbereich. Und in der dunklen Jahreszeit sorgt reflektierter Kerzenschein für doppelte Gemütlichkeit. 

2. Ton-in-Ton-Wohntrend für ein stimmiges Gesamtbild

Türen hat ein Flur in der Regel genug. Damit sie nicht den ersten Eindruck dominieren, streichen Sie diese am besten in der Wandfarbe. So wirkt der Flur insgesamt ruhiger und aufgeräumter. Dabei fügt sich auch die Gira Wohnungsstation mit seinem zurückhaltenden Design perfekt in die stimmige Gestaltung ein.

So sehen Sie, wer vor der Tür steht und können Besucher schon vor Einlass willkommen heißen. Die Türstation am Eingang wiederum ist der erste Berührungspunkt zwischen Gästen und Gebäude. Damit sich diese schon vor Eintritt willkommen fühlen, zählt natürlich auch hier der erste Eindruck. Das neue Gira System 106 wird dieser Aufgaben gerecht und führt modular zu einem stimmigen Gesamtbild.
Generell lässt sich das harmonische Gesamtbild hervorragend mit dem Ton-in-Ton-Wohntrend umsetzen und mit einem optisch einheitlichen Fußbodenbelag verstärken. Bei langen Fluren könnte zum Beispiel ein unifarbener Teppichboden eine willkommene Wohnidee sein. Er dämpft den Schall und hebt durch seinen wohnlichen Charakter jedes kühle Hallenambiente auf.    


3. Übersichtliches Interieur mit stilvollen Details

Je kleiner der Flur, desto eher gilt das Motto: Weniger ist mehr. Nach diesem Leitsatz kreierte auch Sebastian Herkner für Schönbuch dezentes Entree-Interieur, das Purismus und wohnlichen „Welcome-Charakter“ vereint. Mit seiner Linie TUB, bestehend aus schlichten Garderobenständer und Ablagetisch, sowie der minimalistischen Serie Stehleuchte seine wohlverdiente Aufmerksamkeit einräumen.

4. 
Mehr Platz für Wohntrends
Gerade in Altbauwohnungen verstecken sich im Flur oft Ecken, in die herkömmliche Möbelstücke partout nicht passen wollen. Doch auch kleinste Nischen sind kein verschenkter Hohlraum: Niedrige Rollcontainer passen zum Beispiel unter die Treppe, mit zugeschnittenen Wandboards wird aus einer verwinkelten Ecke ein Einbauregal. Je nach Platz können Sie den Flur auch mit einem schmalen Bücherregal in eine Bibliothek verwandeln, die schon beim Eintreten zum Stöbern einlädt. Wer nur mal kurz im Flur wartet, hat aber auch bei einer Gemälde- oder Fotogalerie an der Wand direkt etwas zu entdecken.

5. Ordnung muss sein: Wohnideen für passenden Stauraum

Wer in morgendlicher Eile das Haus verlässt, ist gut beraten, wenn alles Nötige schnell zur Hand ist.

Dafür finden sich diverse Modulsysteme für den Flur, die Wandhaken, Schubkästen und Ablageflächen kombinieren. Auf kleinem Raum kann zum Beispiel die Kipp-Kommode Pivot aushelfen: auf nur zwei Beinen lässig an der Wand lehnend, bieten zwei Schubladen Platz für Schlüsselbund, Handy, Portemonnaie und Mini-Regenschirm. Bliebe nur die Frage: Wohin mit den Schuhen? Bei einem schmalen Flur empfiehlt sich ein Schrank mit Schuhklappen, der bei geringer Tiefe viel Stauraum bietet. Wer mehr Platz hat, kann mit einer auffälligeren Schuhkommode einen funktionellen Hingucker platzieren.

6. Betonen statt Kaschieren

Keine Frage: Ein Flur wird täglich beansprucht und muss einiges aushalten. Nasse Schuhe, Kinderwagen oder Fahrräder sorgen schnell für Spritzer, Schrammen und Striemen an den Wänden. Daher lohnt es sich, vor allem den unteren Wandbereich zu schützen – und diesen vermeintlichen „Makel“ auch optisch zu betonen. Besonders stilvoll klappt das mit Edelstahlplatten, einer Vertäfelung aus Holz oder stabiler Glasfasertapete.
Mit ein paar kreativen Wohnideen ist der erste Eindruck im Eingangsbereich nicht nur ein bleibender, sondern auch ein einladender. Ein klares, funktionelles Interior Design sorgt im Flur für Ordnung, schafft Platz und kann dabei auch noch richtig gut aussehen.

Mit welchen Wohntrends heißen Sie Ihre Gäste willkommen? Und worauf legen Sie im Eingangsbereich besonderen Wert? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

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