Homestory: puristische Zurückhaltung mit persönlicher Note

Carina haben wir im Rahmen des ersten Gira Blogger Events in Köln kennengelernt. Nach einem inspirierenden Tag mit ihr und den anderen Bloggerinnen wollten wir gerne mehr über die 30-jährige Rheinländerin erfahren, deren Herz für das Thema Inneneinrichtung schlägt. Sie selbst beschreibt „Wohnen als ein Lebensgefühl“:

„Vor allem seit der Einrichtung unseres eigenen Hauses weiß ich, wie wichtig Inspiration ist und wieviel Spaß es macht, sich verschiedenste Ideen zu holen und diese ganz individuell für sich umzusetzen. Denn damit ein Zuhause auch wirklich ein Zuhause wird, braucht es Persönlichkeit.“ 

Im Interview hat uns die kreative Wohnbloggerin weitere Details über ihre Einrichtung verraten.

Puristisch und reduziert, aber trotzdem wohnlich: Carinas Rückzugsorte. Foto: Carina vom Dorff / Wohngoldstück

G-Pulse Redaktion: Wie würdest Du Deinen persönlichen Einrichtungsstil beschreiben? 

Carina: Skandinavisch, puristisch und ziemlich neutral, was die Farbgestaltung angeht. Bunte Wände oder Farbtupfer sucht man bei mir vergeblich und ich mag es natürlich. Die einzige Farbe, die man hier findet, ist tatsächlich das Grün meiner Pflanzen. Allerdings liebe ich auch Flohmarktfunde und das Flair von Altbauwohnungen. Aber in einem neuen Haus ist es leider oft schwer, dem ganzen einen Vintage-Look zu verpassen. Hier versuche ich den modernen Stil trotzdem immer mal zu brechen und wenn möglich ein paar alte Schmuckstücke unterzubringen. 

G-Pulse Redaktion: Welches Möbelstück in Deiner Wohnung ist Dein persönlicher Liebling und warum? 

Carina: Unser Bett! Nicht nur weil es gemütlich ist und ich sehr gerne schlafe, sondern vor allem, weil wir es mit einem kleinen DIY selbst aufgepeppt haben. Das Bett ist ein kleines Schweden-Hack, bei dem wir die Rückwand passend zu unseren Nachttischen mit einer Massivholzplatte verändert haben. Und weil es so kinderleicht war und trotzdem so einen großen Effekt hat, freue ich mich nach wie vor jeden Tag darüber und würde es am liebsten ins Wohnzimmer stellen, damit es jeder sehen kann. Eine Anleitung dazu habe ich natürlich auch auf meinem Blog veröffentlicht.

Dezent: Carina arbeitet zwar mit Farben, aber alles ist Ton in Ton gehalten. Foto: Carina vom Dorff / Wohngoldstück

G-Pulse Redaktion: Uns gefällt die Wandfarbe in Deinem Schlafzimmer sehr gut – vor allem in der Kombination mit der Bettrückwand. Wie kam es zu dieser tollen DIY-Idee? 

Carina: Dazu gibt es tatsächlich eine kleine Geschichte: Vor einigen Jahren, als Interior-Blogs noch gar nicht so weit verbreitet waren, habe ich in einer Wohnzeitschrift ein Bett entdeckt, das mir direkt ins Auge gesprungen ist. Es hatte eine Rückwand aus hellem Holz und ich wollte unbedingt wissen, wo ich es herbekomme. Also bin ich der Sache nachgegangen und bin dabei auf einen ganz tollen Blog gestoßen, der mich unheimlich inspiriert hat. So hat auch irgendwie die ganze Blogger-Geschichte für mich angefangen. Ich habe der niederländischen Bloggerin geschrieben und sie sagte, dass sie die Rückwand ganz einfach selbst montiert hätte, mit einem Brett aus dem Holzfachhandel.

Das war natürlich die perfekte Antwort und einige Jahre später, als wir dann (endlich) ein neues Bett brauchten, bin ich sofort los gelaufen. 

G-Pulse Redaktion: Als Tipp für unsere Leser: Welche Regel hältst Du für die wichtigste beim Einrichten sowie Dekorieren und warum? 

Carina: Stilbruch und die eigene Persönlichkeit einfließen lassen. Zum Beispiel: Ich liebe das skandinavischen Design und alles, was mit meiner Lieblingsstadt Hamburg zu tun hat. Das spiegelt sich auch in unserem Wohnraum in vielen Ecken wider, auch wenn Anker und „Moin‘“ nicht gerade zum skandinavischen Design passen. Aber es soll eben auch kein Musterhaus sein, sondern ein Zuhause. Und so sollte man es sich doch immer irgendwie zu eigen machen. Zum Thema Stilbruch: Neues mit altem kombinieren, mal eine alte Weinkiste in das modern eingerichtete Zimmer stellen, macht die ganze Einrichtung gleich viel spannender!

In diesem Haus ist wirklich jedes Detail abgestimmt. Foto: Carina vom Dorff / Wohngoldstück

G-Pulse Redaktion: Wenn Du etwas an Deinem Wohnbereich ändern dürftest – egal, wie viel es kostet –, was wäre das? 

Carina: Eine gute Frage. Am liebsten unsere Treppe. Sie ist zwar schön und ich mag den industriellen Stil, aber eine andere wäre uns lieber gewesen. Aber Treppen sind unheimlich teuer – vor allem, wenn man vom Standard abweicht. Da sie allerdings nicht wirklich sichtbar ist, war es uns das nicht wert und wir haben lieber in andere Dinge investiert. Auf meinem Blog werdet ihr also wahrscheinlich eher selten ein Foto unserer Treppe finden. 

G-Pulse Redaktion: Du hast die Produkte von Gira etwas näher kennengelernt. Was gefällt Dir besonders gut? 

Carina: Ich war nach dem Gira Blogger Event ja total positiv überrascht. Denn irgendwie haben Steckdosen und Co. ja doch eher eine Nebenrolle beim Einrichten und manchmal möchte man sie auch am liebsten unsichtbar machen. Aber nach dem Event habe ich gedacht: Warum eigentlich? Es gibt so schöne Modelle und Varianten, dass man sie eigentlich viel öfter zum Blickfang machen sollte. Toll finde ich auch den Designkonfigurator, den ich selbst auch damals genutzt habe. So kann man sich alle Produkte und Varianten in aller Ruhe anschauen und bekommt einen tollen ersten Eindruck. Besonders hübsch finde ich die E2 Serie, da es die gleiche ist, die wir auch zu Hause haben und ich das reduzierte, eckige Design sehr mag.


G-Pulse Redaktion: Warum habt Ihr Euch für die Gira Serie E2 entscheiden bzw. wie seid Ihr auf Gira gekommen? 

Carina: Wir mögen zeitloses Design und gerade bei Dingen wie Steckdosen und Lichtschaltern, die man nicht mal eben austauscht, war es uns sehr wichtig, etwas auszuwählen, das uns lange gefällt. Die matte Oberfläche und das eckige Design des E2 Systems haben uns auf Anhieb gefallen. Auf Gira sind wir durch meinen Schwager gestoßen. Dieser ist Elektriker und hat sich in unserem Haus um alles Technische gekümmert. Für ihn war klar: Bei Schaltern und Steckdosen: Gira. Wir haben darauf vertraut und es bis heute nicht bereut. 

G-Pulse Redaktion: Wie stehst zum Thema Smart Living? Welche Art von Automatisierungen würden das Wohnen für Dich komfortabler machen?

Carina: Das Thema spaltet mich ja ein bisschen, um ehrlich zu sein. Auf der einen Seite finde ich es super, was Smart-Home-Technik heutzutage ermöglicht – auf der anderen Seite denke ich oft: Warum kann ich denn nicht einfach wie bisher von meiner Couch aufstehen und das Licht ein- und ausschalten? Irgendwie sträube ich mich noch ein bisschen gegen diesen Technik-Trend. Aber natürlich ist es schon praktisch, wenn man zum Beispiel die Jalousien oder Rollläden mit dem Smartphone steuern kann. Wir steuern die Jalousien selbst auch via Fernbedienung und diesen Luxus liebe ich wirklich über alle Maße. Gerade in einem Haus oder einer größeren Wohnung erleichtert die smarte Technik doch die eine oder andere lästige Sache.

Wie gefällt Ihnen die puristische, aber wohnliche Einrichtung von Carinas Wohnung? Würden Sie einziehen? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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