Heimkino im Smart Home – So wird der Filmabend zum Erlebnis

Die Bildschirmdiagonalen moderner Screens werden immer größer. Dabei stellt sich die Frage, wie groß darf der Fernseher überhaupt sein, um trotz räumlicher Gegebenheiten das Bild überhaupt genießen zu können? Und es stellt sich natürlich die Frage nach dem Fernseher selbst: LCD, LED oder OLED? Diese Fragen beantworten wir in diesem Artikel und stellen Ihnen außerdem Lösungen für die Steuerung des heimischen Entertainments vor.

KNX: Heimkinoerlebnis auf Knopfdruck

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihr Heimkino schon beim Bau ihrer vier Wände zu planen, ist es sinnvoll dafür direkt ein Kabel mehr zu verlegen.

Das Gira KNX System ermöglicht die Steuerung der gesamten Gebäudetechnik via Touchscreen-Steuerungsmodul oder auch vom Sofa via Smartphone.So können Sie vor Beginn die Lichtstimmung programmieren, atmosphärische Musik abspielen und mit einem Fingerwisch Bild, Sound und Licht auf Heimkino einstellen. Geräte der Partner aus dem Connect-Comfort-Zusammenschluss sind KNX-kompatibel – darunter zum Beispiel Revox und Loewe.

Für ein besonderes Filmerlebnis zu Hause

Faszinierend anders: der Loewe bild 9 oled. Quelle: Loewe

Die Technik: flacher Bildschirm mit tiefen Farben

Eine weitere Wahl, die es zu treffen gilt, ist die des passenden Flachbildschirms. Hier unterscheidet man grob nach ...

- LCD: Bei einem LCD-Bildschirm (Liquid Crystal Display) verfügt jeder einzelne Pixel über drei eigene Farbfilter für grünes, blaues oder rotes Licht. Direkt dahinter befinden sich Flüssigkristalle, die sich nach der elektrischen anliegenden Spannung durch Elektroden unterschiedlich ausrichten. Abhängig davon wie viel Licht durch die separaten Filter strömt, werden unterschiedliche Farbtöne generiert.

- LED: Jeder moderne LED-Fernseher ist auch gleichzeitig ein LCD-Fernseher. Allerdings unterscheidet sich die Beleuchtung des LED-Fernsehers von einem LCD-Modell. Bei herkömmlichen LCD-Fernsehern wird eine kontinuierliche Hintergrundbeleuchtung mittels Leuchtstoffröhren verwendet, während LED-Fernseher mit einer Hintergrundbeleuchtung aus LEDs arbeiten. Die Besonderheit dieses Displays ist, dass jede der LEDs separat angesteuert werden kann, wodurch sich eine bessere Kontrastdarstellung ergibt.

- OLED : Die Abkürzung bedeutet „Organic Light Emitting Diode“. OLEDs emittieren ihr eigenes Licht. Sie schalten sich einzeln an und sind nicht auf die Beleuchtung aus dem Hintergrund angewiesen. Das sorgt für ein klareres Weiß, einen deutlich besseren Schwarzwert und insgesamt für noch schärfere Kontraste als bisher. Das Ergebnis ist ein noch lebendigeres Bild, ähnlich dem, wie es das menschliche Auge in der Realität einfängt.

Unabhängig von der Bauart sollte der Abstand zum Gerät etwa dem Dreifachen der Bildschirmdiagonale entsprechen – ein Meter Diagonale, drei Meter Abstand. Sitzen Sie zu nah am Bildschirm, tritt unter Umständen der „Erste-Reihe-Effekt“ auf: Wahrgenommene Bildartefakte können das Erlebnis trüben und eventuell sogar Kopfschmerzen verursachen.

Für ein stilvolles Heimkinoerlebnis hat der Entertainment-Experte Loewe nun das Modell bild 9 OLED mit einem Design von Bodo Sperlein vorgestellt. Der 9 Millimeter flache Bildschirm ist dank Hochkontrastbildern ein Highlight für Cineasten. So wird jeder Film, ganz egal aus welchem Genre, zum wahren visuellen Hochgenuss. 

Mit smarten Lösungen zum Heimkino

Geräuschkulisse: wegschauen, aber nicht weghören

In Kinos mit Dolby-Atmos-Technologie finden schonmal 89 Lautsprecher Platz. Um im Heimkino ein exzellentes Klangerlebnis zu schaffen, bedarf es deutlich weniger. In der Regel greift man dafür auf ein 5.1- oder 7.1-Lautsprecherset zurück. Letzteres erfreut sich dank unterstützender Blu-Ray Technologie großer Popularität.

Abgesehen vom Subwoofer sollten alle Lautsprechereinheiten auf Kopfhöhe platziert sein. Für ein möglichst immersives Klangerlebnis, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Couch nicht direkt an der Wand steht. Am besten platzieren Sie zwei der Boxen werden hinter sich, jeweils zwei weitere an beide Seiten. Subwoofer, „Center“ und zwei weitere Boxen stehen idealerweise in Blickrichtung neben oder unter Ihrem Fernseher.

Sie möchten exzellenten Sound hören, ihn aber nicht sehen? In diesem Fall sollten Sie bei der Planung Ihres Heimkinos die Invisible-Serie von Revox in Betracht ziehen. 

Hier werden die Soundmodule direkt in die Wand, die Decke oder sogar in einzelne Möbelstücke eingebaut. Unser Tipp: Mit dem Heimkinoverstärker Revox Re:System M51 Heimkino bleiben Sie auf dem neusten Stand. Neue externe Geräte können dank Plug-and-Play-System einfach ausgetauscht und angeschlossen werden.

Es werde Licht

Selbst im großen dunklen Kinosaal gibt es neben der Leinwand noch andere Lichtquellen, wie beispielsweise beleuchtete Gänge zwischen den Sitzen oder das Notausgangschild. Spätestens, wenn Sie über Ihren Gira G1 die Szene „Heimkino“ auswählen und die Lichter ausgehen, wäre es sinnvoll, auch in Ihrem Heimkino wenigstens die Treppe minimal anzuleuchten oder den Weg aus dem Zimmer. Automatische Lichtsteuerung wie der Gira Sensotec könnten hierfür die richtige Wahl sein. Diese reagieren auf Bewegung und erstrahlen Ihnen dann den Weg – für mehr Sicherheit und Komfort in Ihrem Zuhause.

Sie haben weitere Anregungen für das perfekte Heimkinoerlebnis? Tauschen Sie sich mit anderen Lesern in den Kommentaren aus.

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