Geometrische Wandgestaltung: So bringen Sie Formen und Muster in Ihr Zuhause

Geometrie ist langweilig? Das gilt höchstens für den Mathematik-Unterricht. Ob Streifen, Rauten oder Dreiecke: Bei der Wandgestaltung liegen geometrische Formen und Muster derzeit voll im Trend. Sie passen zu einer modernen Inneneinrichtung, lassen sich mit einer breiten Palette an Farben verbinden und geben viel Spielraum für eine individuelle Gestaltung.

Ob filigran oder großflächig, schwarz-weiß oder farbenfroh: Mit Geometrie an den Wänden lassen sich faszinierende optische Reize erzeugen – und eine unglaubliche Bandbreite an Effekten. Doch welches Muster wirkt sanft und beruhigend, welches streng und puristisch und welches anregend und dynamisch? Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick geben in die Möglichkeiten geometrischer Wandgestaltung.

Ecken und Kanten: Wandgestaltung mit geometrischen Grundformen

Man nehme ein paar simple geometrische Grundformen, mit denen wir alle seit der Schulzeit vertraut sind: Schon verfügt man über einen schier unendlichen Pool an Gestaltungsmöglichkeiten für die Wand. Ein Wabenmuster aus Sechsecken, eine Wand voller Rauten? Dreiecke – fein säuberlich nebeneinander gereiht oder doch lieber wild durcheinander? Regelmäßige Muster und Symmetrien wirken generell eher ruhig, eine asymmetrische Anordnung erzeugt dagegen Spannung – und kann dabei durchaus inspirierend sein.

Quadrate und Rechtecke sind ein beliebter Klassiker an der Wand. Sie wirken ordnungsgebend und eignen sich daher ideal, um auf ihnen Wandregale zu platzieren oder das Lieblingsbild in Szene zu setzen. Auch ein rahmenloser Spiegel erhält mit einem entsprechenden Untergrund eine harmonische Einfassung.

Geometrische Wandgestaltung mit rot-grünen Formen.

Ab an die Wand: Klassische Streifen und angesagte Zickzack-Muster

Nicht nur in der Mode, sondern auch im Interior Design gehören Streifen zu den absoluten Design-Klassikern. Ob als feine Linien oder in breiteren Blöcken: An der Wand sorgen Streifen für einen cleanen Look und verleihen dem Wohnraum das gewisse Etwas. Unregelmäßigkeiten im Muster können dabei sehr anregend wirken – sie sollten jedoch mit Bedacht eingesetzt werden, sonst wirkt der ganze Raum schnell zu unruhig.

Variieren lässt sich das zeitlose Streifenmuster nicht nur hinsichtlich Breite und Abstand, sondern auch in der Ausrichtung: Horizontale Streifen ziehen einen Raum optisch etwas in die Breite, vertikale Streifen lassen einen Raum dagegen höher erscheinen.

Absolut angesagt ist zur Zeit das sogenannte Chevron-Muster. Ursprünglich bezeichnet der Begriff ein winkelförmiges Rangabzeichen beim Militär. Aneinandergereiht ergibt sich hieraus das gute alte Zickzackmuster – mehrere dieser Bänder untereinander nennt man Chevron.

An der Wand verleiht dieses ausgefallene Design dem Raum einen leichten Retro-Touch und passt durch seinen coolen Look ideal zu einem modernen Wohnambiente.

Geometrische Wandgestaltung – individuell für jeden Raum

Gerade dort, wo Mobiliar kaum Platz findet – im Eingangsbereich oder Flur – trägt die Wandgestaltung maßgeblich zur Atmosphäre bei. Dynamische Formen können hier eine positive Stimmung in die oft recht kahle Tristesse bringen. Prinzipiell eignet sich die geometrische Wandgestaltung aber für jeden Wohnbereich – je nach Nutzung sollte dabei ein aktivierendes oder beruhigendes Muster ausgesucht werden. Entscheidend für die Wirkung ist natürlich auch die Farbauswahl.

Ein sanftes Streifenmuster in Pastell fürs Schlafzimmer, eine Wand mit Dreiecken in knalligen Farben im Wohnzimmer, ein Chevron-Band in schwarz-weiß über der Arbeitsplatte in der Küche. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten, Geometrie an die Wände zu bringen. Eine generelle Regel hierbei: Je unruhiger die Wandgestaltung ausfällt, desto sorgfältiger sollte der Rest der Einrichtung darauf abgestimmt sein.

Geometrische Wandgestaltung im Wohnzimmer.
Geometrische Wandgestaltung kombiniert mit Mustern im Mobiliar.
Das sind die Tapetentrends 2019

Mit stimmigen Details wird die geometrische Wandgestaltung zum Blickfang

Grundsätzlich passt eine geometrische Wandgestaltung optimal zu einer minimalistisch reduzierten Raumgestaltung. Mit schlichten einfarbigen Möbelstücken kann man hier kaum etwas falsch machen. Bei einem streng symmetrischen Muster harmoniert oft auch eine Einrichtung im Vintage-Stil sehr gut. Gerade ausgefallene Designs verlangen aber nach einem eher modernen Raumambiente. Klassische Streifenmuster lassen sich dagegen auch mit einem traditionelleren Einrichtungsstil vereinbaren.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn die Wand ein Update bekommt, sollten auch Schalter und Steckdosen nicht vergessen werden. Deren Rahmen und Design mögen vor der alten Tapete vielleicht niemandem aufgefallen sein. Wo aber frische Muster die Blicke auf sich ziehen, sollten auch die Details stimmen: Der Gira E2 Schalter mit geraden Linien und klarer Formensprache passt zum Beispiel perfekt zu einem cleanen und minimalistischen Look. Darf’s ein bisschen poppiger sein? Dann könnte der Gira S-Color im Retro-Look etwas für Sie sein.

Tapentrends für eine geometrische Wandgestaltung.
Den Gira E2 Lichtschalter gibt es in Edelstahl und anderen Varianten.
Retro-Design: Das Schalterprogramm Gira S-Color in Rot

Ob regelmäßiges Wabenmuster oder asymmetrisches Dreiecks-Design, ob stimulierend oder beruhigend – die Möglichkeiten der geometrischen Wandgestaltung sind ebenso unbegrenzt wie ihre Wirkungen.

Nun müssen Sie sich nur noch entscheiden.

Geometrische Wandgestaltung – wäre das auch etwas für Ihr Zuhause? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

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