Vom 80er-Jahre-Haus zum Smart Home

Schon von Weitem ist das Haus ein Hingucker. Den Umbau hat Uwe Diekmann von dpia Innenarchitekten realisiert. Geschickt hat der Architekt den bestehenden Gebäudeteil aus den achtziger Jahren mit zeitgemäßer, stilvoller Gestaltung kombiniert. „Wir haben den Grundkörper des Ursprungshauses aufgegriffen und die Dachschräge auf voller Breite um drei Meter verlängert“, erklärt Diekmann das Projekt. Der rote Ziegelbau geht fließend über in den hellen, zweistöckigen Anbau mit seiner puristischen, weiß verputzten Fassade. Große Fensterflächen sorgen dafür, dass Tageslicht bis weit ins Gebäudeinnere dringt. 

Aufwändige Licht- und Soundinszenierungen

Bei dem rund ein halbes Jahr andauerndem Umbau wurde im Inneren des Hauses mit Grundrissänderungen und neuen Böden nicht nur ein modernes Haus nach aktuellen Interior-Design-Maßstäben verwirklicht, sondern auch komplett neue Gebäudetechnik installiert.

Dazu haben die Planer ein aufwändiges Lichtkonzept umgesetzt, bei dem der Treppenaufgang mit LEDs in unterschiedliche Farbnuancen getaucht wird und eine mit Glas verkleidete, hinterleuchtete Stahlsäule für Lounge-Charakter am Kamin sorgt. Als Musikliebhaber legte die Familie auch viel Wert auf ein hochwertiges Soundsystem. Hier kam ein Revox Multiroom System zum Einsatz, welches das komplette Haus mit guten Klängen versorgt. Der Vorteil: Die Einbaulautsprecher sind dezent in die Zimmerdecken integriert. Zudem ist das Revox Multiroom System in ein KNX System eingebunden und kann über Revox Bedieneinheiten im Gira Schalterdesign in den einzelnen Räumen gesteuert werden. „In vier Zonen können die vier Bewohner jeweils unterschiedliche Musik über ein einziges System hören“, erzählt Reinhard Stitz von Jupit Audiovision, der das Ton- und Bildkonzept in insgesamt zehn Räumen umsetzte. Alle Ton- und Bildkomponenten sind intelligent miteinander verbunden und lassen sich über das iPad als multifunktionale Fernbedienung steuern.

Lösungen für Ihre Sicherheit

Zukunftsweisende Gebäudetechnik erhöht den Komfort

Aber auch der Rest der Gebäudetechnik ist zukunftsorientiert geplant. Das KNX System stellt sich ganz auf die jetzigen und künftigen Bedürfnisse der Familie ein, indem neue Geräte und Funktionen sich jederzeit integrieren und programmieren lassen. Den Einbau der Haustechnik übernahm Uwe Kleine von der Udo Heuke GmbH & Co. KG. Bei der Planung unterschiedlicher Funktionen hat sich der Techniker etwas Besonderes einfallen lassen, wie die Verknüpfung des Sonnenschutzes mit Windwächtern, umfangreiche Lichtszenen auf Knopfdruck oder die Möglichkeit, in jedem Zimmer bequem die Temperatur mittels Einzelraumregelung anzupassen. Über die Funktion „Zentral aus“ lassen sich alle Energiefresser mit einem Knopfdruck ausschalten, wenn das Haus verlassen wird. „So müssen die Bewohner nicht mehr durchs ganze Haus laufen und Lichtschalter betätigen “, erklärt Uwe Kleine. Die gesamte Technik wird entweder über ein zentrales Display im Eingangsbereich oder über Gira Tastsensoren in den jeweiligen Räumen bedient.

Auch die Sauna und der Whirlpool sind in das KNX System eingebunden und können von unterwegs aus eingeschaltet und vorgeheizt werden.

Auch Sicherheit spielt eine große Rolle

Neben dem Komfort sorgt das System für ein Höchstmaß an Sicherheit. Mit der Videosprechanlage von Gira können Besucher bereits vor dem Öffnen der Tür eindeutig erkannt werden. Für mehr Sicherheit sorgen aber nicht nur die an den Zimmerdecken installierten Rauchwarnmelder von Gira. Die Anwesenheitssimulation trägt unmittelbar dazu bei Ihr Haus auch während des Urlaubs zu schützen, indem sie Leuchten und Jalousien realitätsgetreu so abspielt, wie sie es zuvor über einen Zeitraum von zwei Wochen aufgezeichnet hat.

Alles in allem ist ein zeitgemäßes Eigenheim nach modernsten Anforderungen an Design, Komfort und Sicherheit entstanden. Auch Sie können aus Ihrem Eigenheim ein Projekt dieses gleichen machen und ein individuelles Smart Home gestalten.

Wie stellen Sie sich den optimalen Umbau vor? Was sollte Ihr intelligentes Zuhause auf jeden Fall können?

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