Intelligente Gebäudetechnik für jedes Zuhause

Hörte man vor einigen Jahren das Stichwort Smart Home, dachte man vielleicht noch an teure Villen, die sich kaum jemand leisten kann oder gar an technische Spielereien, die an James Bond-Filme erinnern. Schon lange ist moderne, intelligente Gebäudetechnik nicht mehr etwas, das Bauherren mit überdurchschnittlich hohen finanziellen Möglichkeiten vorbehalten ist. Mit einer KNX/ElB Installation wird der Traum vom eigenen Smart Home zur Realität.

Jederzeit erweiterbare Gebäudetechnik

In einer neugeplanten Wohnsiedlung im fränkischen Erlangen entstand nach den Vorstellungen des Bauherrn eine Doppelhaushälfte, die nicht nur komfortabel, sondern auch überaus energieeffizient ist.

Das Haus verfügt über eine Basis-Installation, die schon jetzt über alle wichtigen Grundfunktionen verfügt und jederzeit ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner nachträglich aufgerüstet werden kann.

Denn über das KNX System können Funktionen wie Licht, Jalousien, Heizung, Belüftung und Sicherheitstechnik problemlos gesteuert oder automatisiert werden. Auch lassen sich diese Funktionen miteinander vernetzen – individuell abgestimmt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner.

Da der Besitzer des neu gebauten Hauses passionierter Hobbykoch ist, bildet die Küche das Herzstück des Gebäudes. Nahtlos schließen sich der Wohn- und Essbereich an. Im Obergeschoss sind die Schlafzimmer für Eltern, Sohn und Tochter untergebracht.  

Smarte Doppelhaushälfte in Erlangen. Quelle: Gira

Vielfältige Smart-Home-Funktionalitäten

In dem Haus herrscht stets ein optimales Raumklima, denn eine zentrale Be- und Entlüftung tauscht pro Stunde 30 Prozent der Raumlauft aus. Dabei entzieht ein Wärmetauscher der Abluft die Energie, die wiederum dazu verwendet wird, die kalte Zuluft aufzuwärmen. So wird keine Energie mehr zum Fenster herausgeblasen und auch Schimmelbildung ist vorgebeugt. Im Sommer sorgt ein Feinfilter zusätzlich dafür, dass mit der Frischluft keine Blütenpollen ins Haus gelangen. 

Auch in Sachen Stromerzeugung ist das Haus fortschrittlich. Eine Photovoltaikanalage auf dem Dach versorgt das Haus mit Strom, Überschüsse werden ins Netz eingespeist. In den Fluren und im Treppenhaus wurden Gira Präsenzmelder eingebaut, die bei Bewegung das Licht in vorbestimmten Bereichen automatisch aktivieren. Ebenfalls über das KNX System beschallt eine Multiroom-Anlage alle Räume mit Musik. Und auch die Fernwärme-Versorgung ist in das System eingebunden. So kann der Hausherr zu jeder Zeit sehen, wie viel Energie er verbraucht, und kann diese mit den Vorjahreswerten abgleichen. 

Vernetztes Zuhause, stimmige Ausstattung

Das Gehirn, welches alles elektronischen Komponenten im Haus miteinander verknüpft, ist der HomeServer von Gira. Er vernetzt sämtliche Elektroinstallationen des KNX Systems mit dem Computernetzwerk und dem Internet und ermöglicht so die zentrale Steuerung intelligenter Gebäudetechnik über eine Vielzahl an Bediengeräten – und dass dank der HomeServerApp unabhängig vom Aufenthaltsort. Der HomeServer sammelt die Daten aller Komponenten, wertet diese aus und sendet entsprechende Befehle an die Geräte zurück. 

So kann per Knopfdruck Energie eingespart oder bestimmte Beleuchtungsszenen aktiviert werden. Letztendlich von dem System überzeugt hat den stolzen Hausbesitzer, dass es sich jederzeit flexibel ändern und nachrüsten lässt. Außerdem wollte er so wenig Schalter wie möglich verbauen. Und die wenigen Schalter, die notwendig waren, sollten ein ansprechendes Design haben. Daher entschied er sich für das Gira Schalterprogramm Esprit Glas weiß. Hierzu passend wurde auch die Wohnungsstation gewählt. So entstand ein in sich stimmiges Eigenheim mit moderner Gebäudetechnik.

Was sind für Sie die elementaren Smart-Home-Funktionen, auf die Sie beim Neubau nicht verzichten würden?

Architektur Automatisierung Smart Home

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