Oft kopiert, nie erreicht: Echte Design-Originale

Jeder kennt sie, berühmte Design-Originale, wie die Leuchte Tolomeo, das Sofa Conseta, das Türdrücker-System 111, den Chair S 32, das Stahlbausystem Haller, den FK Schalensessel, das Schalterprogramm E2 oder die Armatur Tara. Ob als einzelnes Highlight oder kombiniert mit anderen Hinguckern verleihen diese Klassiker jeder Einrichtung Stil und eine ganz persönliche Wohngeschichte.

Dabei sind sie nicht nur schön anzuschauen, sondern überzeugen durch ihre durchdachte Formgebung, ihre wegweisende Funktionalität und die exakte Verarbeitung innovativer, hochwertiger Materialien. Trotz dieser unnachahmlichen Eigenschaften überschwemmen unzählige Fälschungen den Markt. Wer sich nicht täuschen lassen will, muss sehr genau hinschauen, auf die Details achten, Herkunft und Geschichte kennen.

„Was macht ein Original zum Original?“, fragte deshalb die frisch firmierte Allianz aus den international führender Interior-Marken Gira, Artemide, COR, Dornbracht, HEWI, Thonet, Walter Knoll und USM auf der imm cologne 2020 – und startete damit einen Design-Diskurs in der Öffentlichkeit.

Ihre Mission: Das Design-interessierte Publikum für den Wert echter Originale sensibilisieren. Seither wird der Dialog mit Verbrauchern und Fachwelt konsequent und Medien übergreifend fortgesetzt.

Austausch unter Experten – Design-Originale auf LinkedIn

Design-Originale-Podcast auf LinkedIn
Für den Wert echter Design-Originale und gegen die zunehmende Zahl von Nachahmerprodukten und Kopien. Eine kooperative Kampagne als Initiative von Gira.

Während Interior-Trends kommen und gehen, begeistern echte Design-Originale durch Langlebigkeit und sorgen in unserer digitalen, schnelllebigen Zeit für Beständigkeit, Klarheit und Ordnung. Doch was haben Originale, was andere Objekte nicht haben? Eine zentrale Präsenz auf LinkedIn erzählt die ganze Geschichte berühmter Design-Originale.

Zudem klären die regelmäßigen Posts über Kopien und Fälschungen auf, gewähren interessante Einblicke in die Unternehmensphilosophie der Marken und ermöglicht den persönlichen Austausch unter Designern, Ingenieuren, Architekten, Produktentwicklern, CEOs und Wirtschaftsentscheidern.

Reportagen und Interviews – Design-Originale im Lifestyle-Magazin H.O.M.E.

Sie sind legendär, Hollywoodgrößen schmücken sich mit ihnen und manche haben es sogar selbst zum Filmstar gebracht: echte Design-Originale. Sie bringen nicht nur Farbe in den Alltag. Mit ihnen ziehen auch außergewöhnliche Formen, durchdachte Funktionalität und lang anhaltende Freude in die vier Wände ein. Doch wer sind die klugen Köpfe hinter den Kultobjekten, die ein Original nahezu unsterblich machen und es gleichzeitig schaffen, dass wir nicht nur das einzelne Produkt lieben, sondern die gesamte Marke? Design-Editor und Feature-Chef H.O.M.E. Norman Kietzmann liefert spannende Einblicke in die Welt echter Design-Originale.

Jetzt eintauchen – in die Design-Originale im Lifestyle-Magazin H.O.M.E.:

Hintergründe und Markenstorys – Design-Originale als Podcast-Serie

Design-Originale-Podcast
Jetzt reinhören – in die Sonderreihe Design-Originale @InterACT Insights.

Neben einer klaren Wertehaltung verfügen echte Originale über weitere Attribute, die sie zu einer Klasse für sich machen: Ein Original definiert eine eigene Line und erfindet sich dezent immer wieder neu. Ein Original ist Ausdruck von erfolgreichem Unternehmertum, es harmoniert mit anderen Design-Originalen und ist für die Ewigkeit geschaffen.

Doch was bedeutet es für Unternehmen und Mitarbeitende, eine Stilikone mit Kultstatus zu vertreiben? Und wie gelingt es Designern und Herstellern, einem international vorauseilenden Ruf gerecht zu werden? InterACT Insights, der Business-Podcast zu Immobilien, Architektur, Design und Technologie geht dem Phänomen Design-Originale auf den Grund.

Gira E2 – Die Designikone unter den Schaltern

Zeitlos-funktionale Ästhetik

Seit 1998 setzt Gira mit der zeitlosen Gira Designlinie E2 Maßstäbe. Gedacht als klares Statement gegen den damaligen Trend zur Verspieltheit und Opulenz, begeistern die minimalistische Formsprache, die angenehme Haptik und das hochwertige Material heute wie damals Designer und Architekten. Damit ist das reduzierte Design zu einem echten Klassiker geworden. In Ausführungen wie Reinweiß seidenmatt oder glänzend, Schwarz matt, Grau matt, Alu lackiert, Anthrazit sowie Edelstahl lässt sich die Designlinie Gira E2 mit vielen Einrichtungsstilen kombinieren.

Aber nicht nur das Design und die Vielfalt überzeugen. Der hochwertige Rahmen veredelt Lichtschalter, Steckdosen, Tastsensoren und die Gira Wohnungsstation. Gira E2 ist auch mit den kabellosen Smart-Home-Schaltern Senic Nuimo Click und Friends of Hue Smart Switch kompatibel. So wächst der Designklassiker funktional weiter über sich hinaus. Damit vereint das Schalterprogramm Gira E2 Design, Funktion und die Erfahrungen aus mehr als 100 Jahren Ingenieurskunst in Perfektion – ein echtes Original eben. Weitere Informationen zu Gira finden Sie auf: www.gira.de

Artemide Tolomeo – Ikone des High-Tech-Designs

Funktion als Gestaltungsprinzip

Bei der Tolomeo von Artemide sind Form und Funktion in perfekter Balance, wie das System der Drahtseilzüge, das die Leuchte in jeder Position stabilisiert. Zu diesem einzigartigen Mechanismus inspiriert wurde Designer Michele De Lucchi bei der Beobachtung von Anglern mit ihren Trabucchi, jenen uralten Fischergalgen. Mit dem Blick eines Ingenieurs erkannte er, dass man mit einem kleinen Hebelarm und einem Kabel eine Stange aufhängen kann, an der sich etwas befestigen lässt.

So hat er nicht nur eine Leuchte geschaffen, sondern eine eigene Linie definiert, die auch nach über 30 Jahren noch frisch wirkt. Funktional wie ein Akkuschrauber passt die Tolomeo in jede Werkstatt. Gleichzeitig ist sie elegant wie ein gut geschnittener Anzug und macht so in Büros und auch daheim eine gute Figur. Ihr großer Erfolg führte zu unzähligen ähnlichen Leuchtenentwürfen, die jedoch dem einfachen, formvollendeten Design-Original nie gerecht wurden. Weitere Informationen zu Artemide finden Sie auf: www.artemide.com

COR Conseta – Entworfen für die Zukunft

Vom Außenseiter zum Design-Original

1964 erblickte ein ebenso schlichter wie genialer Möbelentwurf das Licht der Fachwelt. Das Ergebnis? Niederschmetternd. Denn als das Design-Original Conseta von COR zum ersten Mal präsentiert wurde, erzielte es nur zwei Aufträge. Mit seiner Idee eines ganzheitlichen Polstermöbelsystems, dessen Elemente sich vielfach kombinieren lassen, war Möbeldesigner Friedrich-Wilhelm Möller seiner Zeit weit voraus. Es musste erstmal ein neuer Markt erschlossen werden.

Mit unternehmerischem Mut und Beharrlichkeit gelang es jedoch der Firma COR im Laufe der Jahrzehnte, das Baukastenprinzip Conseta zum Bestseller zu entwickeln. Ein Wagnis, das auch deshalb belohnt wurde, weil Designer Möller unermüdlich an der Weiterentwicklung seines Möbels arbeitete. Inzwischen von Generationen geliebt, ist das Design-Original zum Symbol für den Pioniergeist von COR und die Weitsicht des Schöpfers geworden. Weitere Informationen zu COR finden Sie auf: www.cor.com

HEWI System 111 – Design für die Ewigkeit

Material-Mut öffnet Welten

Der Türdrücker 111 von HEWI aus Polyamid ist eine deutsche Innovation, die Architekturgeschichte geschrieben hat. Der Durchbruch des Design-Originals gelang mit dem Auftrag, die neuen Universitätsgebäude in Marburg auszustatten. Der Architekt wollte eine Innengestaltung, die in Form und Farbe zueinander passte. Kunststoff war wie geschaffen dafür. Man schrieb das Jahr 1969, eine Zeit, in der die Pop-Art und der synthetische Werkstoff hoffähig wurden, wozu HEWI mit dem Türgriff 111 maßgeblich beigetragen hat.

Die unverkennbaren Farben und die ergonomische Form revolutionierten die gesamte Branche. Nach und nach entstand um den innovativen Türdrücker herum ein ganzes Programm mit Garderoben, Handläufen und Sanitärprodukten und HEWI erlangte Kultstatus. Ein Design-Original ist eben für die Ewigkeit. Es integriert sich harmonisch in jedes Umfeld und ist gleichzeitig so individuell wie Mensch und Raum. Weitere Informationen zu HEWI finden Sie auf: www.hewi.com

Thonet S 32 – Seit 90 Jahren modern

Unbedingter Innovationswille

In den 1920er Jahren war Stahlrohr ein völlig neuartiges Material. Der Gestalter und Bauhaus-Architekt Marcel Breuer zählte zu den ersten, die damit experimentierten. Unermüdlich stellte er Bekanntes und Bewährtes infrage. Waren die ersten Entwürfe noch starre Rohrkonstruktionen, verwirklichte er später die Idee des Freischwingers. Der Möbelhersteller Thonet erkannte das Potential und brachte die berühmten Design-Originale, den S 32 mit und den S 64 ohne Armlehnen 1930 auf den Markt.

Bemerkenswert ist, dass die Statik des Stuhls trotz der fehlenden Hinterbeine nicht leidet. Breuers kreativer Schaffensprozess verbunden mit handwerklichem Können brachte in enger Zusammenarbeit mit Thonet eine durchdachte Konstruktion hervor, die auch durch ihren Materialmix überzeugt: gebogenes Stahlrohr, Holz und Wiener Geflecht. Weitere Informationen zu Thonet finden Sie auf: www.thonet.de

USM Haller Stahlbausystem – Funktionalität als Prinzip

Vom Eigenbedarf zum Design-Original

Anfang der 60er Jahre sollte Architekt Fritz Haller ein Betriebsgebäude und einen Büropavillon für die Metallbaufirma USM entwerfen – inklusive funktionalem Mobiliar. Was zuerst nur für den Eigenbedarf gedacht war, entpuppte sich bald als bahnbrechende Erfindung. Die Trag- und Fassadensysteme für seine Bauwerke fertigte Architekt Fritz Haller nach dem Baukastenprinzip. Diese einfache, aber wirkungsvolle Idee übertrug er mit Paul Schärer, seinem Auftraggeber und Partner, auf das Möbeldesign.

Durch eine strikte Reduktion auf das formale Minimum vereint das USM Haller Möbelbausystem höchste Funktionalität mit nahezu unbegrenzten Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten. Die schlichten, funktionell gestalteten Büromöbel gingen in Serie und wurden schnell weltweit vertrieben. Die Kombination aus Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Industriedesign kam so gut an, dass dem modularen System sogar der Sprung vom Arbeitsplatz ins Wohnzimmer gelang. Weitere Informationen zu USM Haller finden Sie auf: www.usm.com

Walter Knoll FK Schale – Leitbild der Moderne

Eine Stilikone der Designgeschichte

Der Schalensessel FK von Walter Knoll gilt als Wegweiser des Minimalismus und gleichzeitig als Ikone der Komfortzone. Seine Armlehnen wirken geradezu gestisch – sie empfangen den Sitzenden mit offenen Armen, während die Schale ihm Schutz bietet und das Leder Behaglichkeit spendet. 1967 von den Innenarchitekten Preben Fabricius und Jørgen Kastholm als Optimierung von Form, Material und Ergonomie geschaffen, avancierte der Sessel schnell zum Leitbild für moderne Gestaltung. Vom baden-württembergischen Herrenberg aus eroberte der bekannte Schalensessel die Welt.

Von Chefetagen über Konferenzbereiche bis hin zu Hotel-Lounges und Privaträume. Im Kultfilm „Der Teufel trägt Prada“ mit Meryl Streep wurde er sogar zum Filmstar. Damit hat der FK einen aktuellen Trend um einige Jahrzehnte vorweggenommen: die elegante Verschmelzung von Bürowelt und Wohnbereich. Was immer bleibt, ist die typische FK Anmutung. 50 Jahre. Kein Alter. Aber die klare Haltung eines Design-Originals. Weitere Informationen zu Walter Knoll finden Sie auf: www.walterknoll.com

Dornbracht Tara – Revolution und Musterbild

Selbstähnlichkeit als Konzept

Als Tara 1992 auf den Markt kam, war das minimalistische Design von Dieter Sieger mit den charakteristischen Kreuzgriffen eine Revolution – präzise, schlicht und elegant. Doch in einer Zeit, in der Einhebelmischer den Markt dominierten, lag Tara von Dornbracht als Zweigriff-Armatur eigentlich nicht im Trend. Dennoch wurde das progressive Konzept schnell zum Ideal der modernen Badarmatur. Tara gilt bis heute als puristisch und modern und vermittelt gleichzeitig das Gefühl, ein alter Freund zu sein.

Nachdem das Design-Original für mehr als ein Jahrzehnt der Maßstab im Bad war, präsentierte Dornbracht in Zusammenarbeit mit sieger design im Jahr 2008 die Verfeinerung seines Klassikers in Design und Technik als Maßstab für die Zukunft. Es sind feine Details, die Tara noch eleganter wirken lassen und ihre klare Formensprache unterstreichen. Dieses Erfolgskonzept zog über die Jahre viele Nachahmer nach sich: In Spitzenzeiten waren über 200 von Tara inspirierte Armaturen auf dem Markt. Doch keine hat das Original vom Markt verdrängt. Weitere Informationen zu Dornbracht finden Sie auf: www.dornbracht.com

Design-Originale im Lifestyle-Magazin H.O.M.E.

Entdecken Sie die Geschichten dahinter: Design-Editor und Feature-Chef H.O.M.E. Norman Kietzmann liefert spannende Einblicke in die Welt echter Design-Originale.