Für Marketing- und Analysezwecke verwenden wir auf dieser Seite den von Facebook angebotenen Tracking-Pixel. Dieser überträgt zum Teil personalisierte Daten an Facebook USA. Erst mit Ihrer Einwilligung wird dieser aktiviert. Weitere Informationen zu dem Pixel, wie Sie diesen deaktivieren (Opt-Out) und welche Daten erhoben werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datensicherheit im Smart Home: So schützen Sie Ihr intelligentes Zuhause

Die Datensicherheit im Smart Home wird stets heiß diskutiert: Einbrecher öffnen Türen aus der Ferne, hacken private Netzwerke und spionieren persönliche Daten aus. Ist es für Kriminelle wirklich so einfach, in Ihr vernetztes Zuhause einzudringen? Nein, wenn Sie nur ein paar grundlegende Regeln für die technische Sicherheit kennen und umsetzen.

Einheitliches Sicherheitskonzept für den lückenlose Datensicherheit

Ihr intelligentes Zuhause automatisiert zahlreiche Abläufe, um den Wohnkomfort zu steigern und die Energieeffizienz zu verbessern.

Dabei tauschen die integrierten Geräte über ein kabelgebundenes Netzwerk (KNX) oder Funksystem kontinuierlich Daten aus, die sehr persönliche Informationen bereithalten: sei es die Anzahl der Bewohner, Zeiten Ihrer An- und Abwesenheit, Ihr Nutzerverhalten oder Kamerabilder, die Ihren Familienalltag zeigen. Um diese sensiblen Daten im Netzwerk vor Angriffen und Manipulationen zu schützen, genügt es nicht, wenn Sie nur an einzelnen Geräten separate Sicherheitslösungen installieren. Das gesamte System, der Server und die Zugangsdaten müssen mit einem durchgängigen, lückenlosen Sicherheitskonzept geschützt werden. Dafür können Sie bei einer KNX Installation zuverlässige technische Lösungen integrieren.
Smart Home Steuerung mit Tablet von der Couch
Gira HomeServer App auf Tablet
Gira HomeServer in Silber

Sicherheit im KNX Smart Home: Datenschutz durch Firewall und VPN

Würden Sie heute noch ohne Firewall und Antiviren-Software im Internet surfen? Diese Herangehensweise brauchen Sie auch, wenn Sie Ihr vernetztes Zuhause schützen möchten. Das IT-Netzwerk im KNX Smart Home können Sie ebenfalls mit einer Firewall absichern, die verhindert, dass Unbefugte Daten und Signale mitlesen oder sich gar in das Netzwerk einloggen. Um die Sicherheit im Smart Home zu erhöhen, lohnt es sich zudem, für den Zugang Ihres Internet-Routers und der externen Mobilgeräte ein Virtual Private Network (VPN) einzurichten. Dieser VPN-Zugang schützt Ihre persönlichen Daten zusätzlich vor Einblicken und den unerlaubten Fernzugriff. Allerdings sollte ein Fachmann die die VPN-Einstellungen vornehmen.

Gira S1: Sichere Kommunikation mit Ihrem KNX Smart Home

Den Zugang zu Ihren KNX Smart Home können Sie mit einer maßgeschneiderten Lösung von Gira aber auch ohne umständliche VPN-Aktivierung und Router-Einrichtung schützen. Das Modul Gira S1 verschlüsselt die Kommunikation von außen und ermöglicht so den sicheren Fernzugriff auf das KNX System.

So können Sie Ihr Zuhause auch unterwegs über die Gira X1App sicher fernsteuern und Informationen abrufen. Über die verschlüsselte Verbindung des Gira S1 informiert Sie Ihr Smart Home auf dem Mobilgerät auch über sicherheitsrelevante Ereignisse – beispielsweise wenn ein Fenster zu Bruch geht oder unerwartet Besuch vor der Tür steht.

Automatische Updates und starke Passwörter schließen Sicherheitslücken

Starke Passwörter sind auch im Smart Home eine wesentliche Grundlage für die Datensicherheit. Ersetzen Sie bei neuen Geräten stets die voreingestellten Passwörter durch eigene Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen. Auch wenn Sie die Passwörter regelmäßig wechseln, erhöhen Sie die Sicherheit in Ihrem Smart Home.Um die neuesten Funktionen aller Geräte nutzen zu können und Sicherheitslücken zu schließen, sollten Sie das Betriebssystem und die Software zudem regelmäßig updaten. Dafür können Sie in der Regel eine Auto-Update-Funktion nutzen, die garantiert, dass die KNX Technik stets auf dem neuesten Stand ist.

Gira X1 App auf dem iPhone
Gira S1
Highlights der Light&Building 2018 in Frankfurt

Datenschutz im Funk Smart Home: Sicherheit durch Verschlüsselung

Sie möchten Ihre Mietwohnung oder Eigenheim über ein funkbasiertes System vernetzen? Bei Funklösungen im Smart Home sind die Sicherheitsbedenken oft besonders groß. Doch auch WLAN-Netzwerke können Sie mittlerweile sehr effizient schützen, indem Sie entsprechende Sicherheitsstandards implementieren. Wenn Ihre Smart-Home-Geräte über Funk kommunizieren, sollten Sie das offene Wi-Fi-Netz in jedem Fall verschlüsseln.

Zum Schutz der übertragenen Daten und der teilnehmenden Clients haben sich Sicherheitsstandards wie WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2) und AES (Advanced Encryption Standard) etabliert, die strenge Sicherheitsvorschriften für den Datenaustausch und die Authentifizierung erfüllen.

Professionelle Installationen für zuverlässige Sicherheit

Egal, ob Funk oder KNX: Eine fachgerechte Installation ist die Grundvoraussetzung für ein sicheres IT-Netzwerk. Deshalb sollte unbedingt ein Fachmann die intelligente Haustechnik einrichten, der Sie zugleich kompetent über die neuesten Sicherheitsstandards beraten kann. Haben Sie Ihren Fachmann gefunden, halten Sie die vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen im Smart Home am besten vertraglich fest.

Weitere Tipps, Elektromeister in Ihrer Nähe und eine Checkliste für die optimale Datensicherheit im Smart Home finden Sie auf der eigens eingerichteten Service-Seite von Gira.

Ihr Smart Home vor virtuellen Angreifern zu schützen, ist einfacher, als einige Medienberichte vermuten lassen. Denn in einem Punkt sind digitale Kriminelle ihren echten Kollegen sehr ähnlich: Sie brechen ihr Vorhaben frühzeitig ab, wenn sie nicht schnell genug Erfolg haben.

Wie schützen Sie Ihr vernetztes Zuhause vor digitalen Einbrechern? Wir freuen uns auf Ihre Meinung zur Datensicherheit im Smart Home.

Sicherheit Smart Home Wohnen mit Gira

Starten Sie die Diskussion über diesen Artikel

Das wird Sie auch interessieren