Wohnideen für das moderne Bad: Waschtische als Designobjekte

KUB: Waschtisch und Stilelement

Waschtisch entworfen von dem Designer und Architekten Victor Vasilev, Quelle: Victor Vasilev Architects

Mit dem „KUB“ Waschtisch ist dem Designer und Architekten Victor Vasilev ein Meisterwerk puristischer Ästhetik gelungen. Der gebürtige Bulgare, der in Israel und Dänemark studiert hat, lebt und arbeitet inzwischen in Mailand. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf modernem, zeitlosen Design, das stark vom skandinavischen Minimalismus geprägt ist. 

Genau das repräsentiert auch KUB: Reduziert auf klare Linien in geometrischer Anordnung wird das Waschbecken zum modernen Eyecatcher im Badezimmer. Das Becken ist aus einem extra harten Glas hergestellt, das bis auf die Ränder durchsichtig ist. Gehalten wird es von einem Tisch aus elegantem Marmor und ergänzt durch smarten Armaturen, die den Komfort erhöhen und Wasser sparen. Leider handelt es sich bei dem edlen Waschtisch bisher um einen Prototy, der noch nicht produziert wird.

Eins mit der Wand: Silenzio von Antonio Lupi

Wie aus der Wand gewachsen: Silenzio von Antonio Lupi, Quelle: Antonio Lupi

Mit dem Waschtisch „Silenzio“ ist dem Designer Domenico de Palo aus dem Hause Antonio Lupi eine perfekte Nachahmung einer natürlich gewachsenen Quelle gelungen. Das Waschbecken mit seinen geschwungenen Linien und den stimmungsvollen LEDs verschmilzt mit dem Badezimmer. Es scheint wie aus der Wand gewachsen zu sein. Sobald Wasser in das geschwungene Becken abläuft, ähnelt die Anordnung einer natürlichen Wasserstelle.

Sobald Wasser in das geschwungene Becken abläuft, ähnelt die Anordnung einer natürlichen Wasserstelle.

Die natürliche Harmonie entsteht durch die Verwendung des gleichen Materials auf Wand und Becken. Beide bestehen aus Corian, einem formbaren, natürlichen Mineralstoff. Dieser ist äußerst robust, porenfrei und in jede beliebige Form veränderbar. Es hat eine absolut glatte Oberfläche, die in jeder beliebigen Farbe gestaltet werden kann.  

Der Waschtisch als Straßenkarte

Individualisierbarer Waschtisch: Water Map von Julia Kononenko, Quelle: Kononenko ID

Die junge ungarische Designerin Julia Kononenko verbindet auf einmalige Art Funktion und Design alltäglicher Möbel und Produkte für den Wohnbereich. In ihrem Studio „Kononenko ID“ erschafft sie außergewöhnliche Designobjekte. Ein Werk aus ihrem Designstudio ist der hölzerne Waschtisch „Water Map“ in 3D-Optik. 

Es spiegelt den Straßenverlauf von London im 18. Jahrhundert wider. Abgebildet wird das stark verzweigte Zentrum der Stadt. Der Clou an „Water Map“ ist die Individualisierbarkeit, denn auf Wunsch kann auf jede beliebte Karte nachgebildet werden. Das Wasser wird durch Die Abzweigungen übrigens direkt zum Abfluss geleitet und läuft nicht über, wie man vielleicht vermuten könnte.

Ein Waschbecken auf Flügeln

Stiloll geschwungen: Falper Wing, Quelle: Falper

Der italienische Architekt Ludovico Lombardi designt originelle Kreationen für das Unternehmen Falper – darunter der Waschtisch „Falper Wing“. Bei diesem Design steht die Natürlichkeit im Mittelpunkt. Hauptmerkmal ist das Auffangbecken, dessen Form an einen Flügel erinnert. Während eine Seite als Ablagefläche kunstvoll zur Seite verläuft, ist die andere Seite aufgerichtet. In letztere sind LEDs integriert, die das formschöne, organische Design betonen. 

Den Bezug zur Natur stellt der Designer Ludovico Lombardi bereits in der Wahl des Materials her. Produziert wird der Waschtisch aus Cristalplant. Es handelt sich dabei um einen mineralischen Werkstoff, der zum größten Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Er ist porenfrei, hypoallergen, äußerst robust und besitzt eine samtige Oberfläche. Es kann fugenfrei in jede Form gebracht werden. Hergestellt wird es derzeit ausschließlich in Italien.

Skin Lago Design

Fließender Übergang: der Waschtisch Skin, Quelle: Lago Design

Exklusive Waschtische und viele weitere Produkte für den Innenbereich konstruiert das italienische Unternehmen Lago. Jeder Designer im Namen des Hauses stellt den Menschen in den Mittelpunkt, der seine Innenräume als emotionale Sphäre wahrnimmt.

In diesem Kontext hat der Designer Daniele Lago einen harmonisch gestalteten Waschtisch entworfen. Hauptmerkmal ­­ist der fließende Übergang zur Wand. Die Optik des Bades inklusive Waschbecken ist einheitlich, sodass das Waschbecken wie ein unzertrennbarer Bestandteil des Raumes wirkt. 

Das Besondere ist das Design des Waschbeckens: Die Wandverkleidung steht auf äußerst ungewöhnliche Art von der Wand ab, fast so, als würde man sie wie eine Tapete von unten nach oben abreißen.

Der Waschtisch ist Teil eines Konzepts, in dem das Badezimmer zu einem persönlichen Ort wird. Ganz nach Geschmack werden passende Zubehörteile und Ablagemöglichkeiten angeboten, die die ungewöhnliche Optik ergänzen. Auch bezüglich der Wandgestaltung bieten die Designer eine größtmögliche Flexibilität: Mosaik, Tapete, Fliesen oder die nackte Wand – die komplette Gestaltung kann individuell angepasst werden. 

Gefallen Ihnen die innovativen Design-Waschtische? Welches ist Ihr Favorit? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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