Sarah Lenz


»Manchmal ist Einsamkeit Medizin, aber was ich ohne mein Fahrrad täte, steht in den Sternen.«

Über Sarah:

In Sarahs Fall ohne ihre Fahrräder, zwei Gegenstände des auf Minimalismus ausgerichteten Eigentums, die sie wohl mit als letztes abgeben würde. Kurze, knackige Rennradrunden bringen sie ebenso gerne auf den Sattel, wie mehrtätige auf dem Tourenrad und auch ein Mountainbike wird sicher beizeiten wieder in den Fuhrpark aufgenommen. Beim Radfahren offenbaren sich ihr die wichtigsten Lehren des Lebens - von Freiheit, Naturverbundenheit oder Spontaneität und sie glaubt, dass Radfahren für die Menschheit viel wichtiger ist, als jegliche Bildungseinrichtung. Um dennoch ernst genommen zu werden, machte sie ihr Abitur und fand sich kurze Zeit später an einer Universität wieder. Das Bioinformatikstudium musste sie mangels Fähigkeit chemische Strukturformeln auswendig zu lernen leider abbrechen. In der Hoffnung den Lernaufwand auf ein Minimum zu reduzieren, entschied sie sich für Mathematik. Weil Wörter und Zahlen ihr bereits seit frühen Jahren gleichermaßen zu liegen scheinen (1997: „Unbekannte Geschichte bereiten ihr kaum Mühe. In Mathematik überblickt sie den gelernten Zahlenraum sehr sicher.“), versucht sie es derzeit mit Rechnen (Datenanalyse) und Schreiben (Tagebuch und hin und wieder einen technischen Artikel). Die besten Ideen kommen ihr auf dem Fahrrad - und werden daher nie zu Papier gebracht, denn anhalten und notieren? Kommt nicht in Frage! Und die Sache mit dem Gedächtnis hatten wir ja schon…

Artikel von Sarah Lenz

Weitere Autoren