Das Ziel vor Augen: Miriam Theiß über ihre Ausbildung bei Gira

G-Pulse Redaktion: Aus welchen Gründen hast Du Dich für Deinen Ausbildungsberuf entschieden und wie bist Du auf das Unternehmen Gira aufmerksam geworden?

Miriam: Ich fand kaufmännische Berufe schon immer interessant und bin der Meinung, dass man mit der Ausbildung zur Industriekauffrau eine sehr umfassende und vielfältige Ausbildung erhält, mit der man später unheimlich viele Möglichkeiten hat. Die Firma Gira ist, wenn man hier aus der Gegend (Anmerkung der Redaktion: Bergisches Land) kommt einfach ein Begriff, weshalb ich mich dazu entschloss, den Ausbildungstag zu besuchen, um mir ein besseres Bild über das Unternehmen zu verschaffen. Danach habe ich mich dann beworben.

G-Pulse Redaktion: Gira hat wiederholt das Siegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ bekommen.  

Was ist für Dich das Besondere an der Ausbildung bei Gira?

Miriam: Gira bietet uns Auszubildenden einfach eine Menge: Werksunterricht, Auslandspraktika, Business English Kurs, regelmäßige Gespräche mit unserer Ausbildungsleitung und und und … Gerade im Vergleich mit anderen Unternehmen wird deutlich, dass vieles davon alles andere als selbstverständlich ist. Auch, dass wir während der Ausbildungszeit an die 20 Abteilungen durchlaufen und somit einen umfassenden Einblick in sämtliche Abläufe in einem Industriebetrieb erhalten, gibt mir das Gefühl, später sehr gut auf mein weiteres Berufsleben vorbereitet zu werden.

G-Pulse Redaktion: Hast Du vor ein Auslandspraktikum zu absolvieren? Wenn ja, was ist Dein Wunschziel und was versprichst Du Dir davon?


Auszubildende bei Gira: Miriam Theiß im Interview. Quelle: Gira

Miriam: Als klar war, dass uns die Möglichkeit geboten wird, während der Ausbildung für einige Wochen ins Ausland zu gehen, wusste ich sofort: Diese Chance möchte ich unbedingt nutzen! Tatsächlich habe ich auch schon einen Platz für nächstes Jahr bekommen: bei der Firma Hülsta in London. Zurzeit schaue ich nach einer passenden Unterkunft für die fünf Wochen. Ich möchte durch den Aufenthalt einen Einblick in internationale Unternehmen gewinnen und natürlich mein Englisch, besonders im Bereich Business English, verbessern. Außerdem finde ich London als Stadt super interessant und freue mich schon, ein paar Wochen dort zu leben.

G-Pulse Redaktion: Welche Abteilungen durchläuft ein Azubi zur Industriekauffrau?

Miriam: Wir durchlaufen die unterschiedlichsten Abteilungen im Unternehmen. Das erste Ausbildungsjahr beinhaltet zum größten Teil die produktionsnahen Bereiche wie beispielsweise die Kunststofffertigung, die Fertigung und Montage, den Postservice, den Versand… Ab dem zweiten Ausbildungsjahr kommen dann die größeren, kaufmännischen Abteilungen an die Reihe wie zum Beispiel das Marketing, der Einkauf und die Disposition, die Personalabteilung und der Vertrieb. Hier dauert ein Aufenthalt dann auch schon mal an die 12 Wochen.

G-Pulse Redaktion: Welchen Bereich fandst Du bisher am spannendsten? Worauf freust Du Dich besonders?

Miriam: Nach unserem ersten Jahr mit vielen produktionsnahen Abteilungen, freue ich mich jetzt auf die kaufmännischen Abteilungen, welche für unser späteres Einsatzgebiet interessant sein werden. Im Besonderen freue ich mich auf meine Zeit im Marketing und auch im Einkauf und dem Export. 

G-Pulse Redaktion: In welche Projekte wirst Du als Azubi bei Gira miteinbezogen?

Miriam: Das größte Projekt für uns Azubis ist der jährliche Ausbildungstag, den wir allein organisieren und ausrichten. Hier wird Interessenten, wie Schülern oder auch Eltern, die Möglichkeit geboten, das Unternehmen näher kennenzulernen und Informationen über die Ausbildung zu erhalten. Bei einem kaufmännischen oder technischen Rundgang wird an verschiedenen Stationen etwas über die Ausbildungsberufe erzählt. Aber auch im Alltag werden wir miteinbezogen und bekommen, je nach Abteilung, die Verantwortung für verschiedene Aufgaben, die wir selbstständig lösen müssen. Falls wir mal Hilfe brauchen, ist aber auch immer jemand zur Stelle.

G-Pulse Redaktion: Wie Du sagtest, plant Ihr Auszubildenden jährlich den Ausbildungstag bei Gira und ermöglicht somit Interessenten die Berufe kennenzulernen und einen Einblick in das Unternehmen zu erhalten. Wie hast Du in der Planung mitgewirkt und was war Deine Aufgabe an dem Tag?

Miriam: Bei den Rundgängen und an den Stationen, die es an diesem Tag gibt, werden natürlich verschiedene Texte aufgesagt, welche vorher weitestgehend auswendig gelernt werden müssen. Meine Aufgabe war es, die Azubis in ihren jeweiligen Texten zu schulen und sicherzustellen, dass jeder in der Lage war, seine Infos gänzlich vorzutragen. Hierzu hatten wir verschiedene Termine, in denen wir sowohl die Texte, als auch das freie Vortragen an sich geübt haben. Am Ausbildungstag selbst war auch ich eine der Rundgänger, welche die Besucher auf dem kaufmännischen Rundgang begleitet haben und für Fragen zur Verfügung standen.


Das Vertriebs- und Schulungszentrum von Gira

G-Pulse Redaktion: Haben sich Deine Erwartungen an die Ausbildung bisher erfüllt?

Miriam: Definitiv. Nach dem einen Jahr kann ich nun sagen, dass die Ausbildung auf jeden Fall das Richtige für mich ist und ich bin froh, bei einem Unternehmen wie Gira zu sein. Man lernt hier so viel, dass die Zeit nur so dahin zu rasen scheint. Für meine restliche Ausbildungszeit wünsche ich mir, noch so viel wie möglich mitzunehmen, viele interessante Abteilungen kennenzulernen und letztendlich herauszufinden, was mir am besten gefällt und wo ich mich selbst in Zukunft sehe. Aber ich bin optimistisch, dass mir das hier bei Gira gelingen wird.

G-Pulse Redaktion: Welche Tipps hast Du für Interessenten an der Gira Ausbildung?

Miriam: Wenn Ihr Euch für die Ausbildung bei Gira interessiert, ist es sinnvoll, sich vor der Bewerbung hinreichend über das Unternehmen zu informieren. Das geht zum einen sehr gut über die Internetseite, auf der ihr zudem auch das Online-Bewerbungsformular findet, und zum anderen natürlich bei unserem Ausbildungstag. 

Der Einstellungstest ist relativ anspruchsvoll, weshalb es meiner Meinung nach hilfreich ist, sich vorher mit ein paar Testaufgaben vorzubereiten. So geht man außerdem auch etwas entspannter an den Test heran. Bei den Vorstellungsgesprächen, die im besten Fall nach dem Test stattfinden, lohnt es sich, so locker wie eben möglich an die Sache heranzugehen und ganz man selbst zu sein. Alles andere wirkt schnell unauthentisch. 

G-Pulse Redaktion: Hast Du bereits Pläne für die Zeit nach Deiner Ausbildung?

Miriam: Nach meiner Ausbildung möchte ich mein Studium in International Management, welches ich im September dieses Jahres aufnehmen werde, erfolgreich abschließen. Bis dahin wäre es natürlich schön, bei Gira die Möglichkeit zu bekommen, ein wenig Berufserfahrung zu sammeln. Ich kann mir auch gut vorstellen, für einige Zeit ins Ausland zu gehen – vielleicht in Form eines Auslandssemesters oder aber auch, um dort eine Weile zu arbeiten.

G-Pulse Redaktion: Vielen Dank Miriam für das interessante Gespräch. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg.

 

Welche Frage würden Sie den Gira Auszubildenden gerne stellen?

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